Samstag, 31. Dezember 2016

Wetter: Am Montag kommt der Schnee!

Stadecken-Elsheim, den 31. Dezember 2016 - Kurz bevor alle mit den Feierlichkeiten zum Silvesterabend beschäftigt sind, noch ein kleines Wetter-Update. In der Nacht zum Montag ziehen aus Nordwesten Niederschläge auf. Zuerst fällt das ganze als Regen. Später geht das ganze immer mehr in Schnee über und am Montagmorgen und Montagvormittag kann es denn besonders in der Mitte zu Schneefällen bis in tiefe Lagen kommen. Besonders ab 200 bis 300 m kann es dann auch zu Behinderungen im morgendlichen Berufverkehr kommen.
Wetter am Montagvormittag: in der Mitte schneit es bis ganz runter, wetter.net
Vom Saarland über Rheinland-Pfalz, das südliche Nordrhein-Westfalen, Hessen, das nördliche Bayern und Baden-Württemberg bis nach Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Teile von Berlin und Brandenburg können dann bis in tiefe Lagen die Flocken rieseln. Besonder in den westdeutschen BUndesländern gab es in diesem Winter bisher noch nicht oft Schneeflocken zu sehen. Bis zum Abend hin breiten sich diese leichten bis mäßigen Schneefälle weiter nach Süden und Norden aus. Nach den aktuellen Berechnungen könnte somit am Montagabend regional auch in den tiefen Lagen eine dünne Schneedecke liegen.
berechnete Schneehöhe für Montagabend, 19 Uhr: auch in Deutschland könnte es bis ganz runter weiß werden, meteociel.fr
Ganz unten ist es meist recht schnell matschig, aber ab 200 bis 300 m muss man mit schneedeckten Wiesen, Felden und auch Straßen rechnen. Fahrer also unbedingt vorsichtig.

An den Folgetagen stellt sich in den tiefen Lagen nass-kaltes Schmudelwetter ein. Es wird zeitweise wieder milder. Zum ersten Januarwochenende stehen die Zeichen dann aber weiterhin für Vollwinter gar nicht schlecht.

Derzeit ist die Wahrscheinlichkeit für winterliches Wetter deutlich höher als für nasses und mildes Westwindwetter.

In der kommenden Nacht ist es vielfach trocken. Stellenweise herrscht aber dichter Nebel! Zudem kann es hier und da noch Industrieschnee geben.
Industrieschnee hat in Frankfurt am Main - Höchst am Silvestertag für ein Winter-Wunderland gesorgt, Foto: Höchst Schön

Freitag, 30. Dezember 2016

Wetter: Strammstes Winter-Comeback seit Dezember 2010?

Stadecken-Elsheim, den 30. Dezember 2016 - Wir erinnern uns noch gut an den Dezember 2010. Der war damals bitte kalt und immer wieder gab es zum Teil heftige Schneefälle. An Heiligabend lag nahezu das ganze Land unter einer Schneedecke. Nun könnte sich eine ähnliche winterliche Phase einstellen. In den ersten Januartagen gibt es in den Niederungen noch nass-kaltes Schmuddelwetter, ab 400 bis 500 m kann es jedoch schon für eine Schneedecke reich. Ab dem ersten Januarwochenende könnte der Winter dann auch in den Niederungen voll loslegen. Neben strammer Kälte wäre auch immer wieder Schneefall dabei. In den Nächten würde es bitterkalt werden. Nachfolgend die Karte des Grauens für alle Hasser von Eis und Schnee.
mögliche Frühwerte am 12. Januar 2017: die Kältepeitsche ist da
Das ist sicherlich eine extreme Berechnung. Die Temperaturen nachts auf unter minus 20 Grad sinken und das auch in Deutschland. Doch noch ist es nicht so weit. Allerdings mehren sich die Anzeichen für eine extrem winterliche Episode. Die Umstellung der Großwetterlage geht zudem sehr langsam von statten. Das könnte ebenfalls für mehr Nachhaltigkeit sprechen. Die kommende Woche bringt den Niederungen nur nachts Schnee, am Tag gibt es oft Schmuddelwetter. Doch ab dem kommenden Wochenende könnte es dann bis runter schneien und das bei Dauerfrost.
Ensemble-Vorhersage Rhein-Main-Gebiet: der Winter könnte sich nachhaltig etablieren, meteociel.fr
Die Ensemble-Vorhersage für das insgesamt eher mild geprägte Rhein-Main-Gebiet zeigt es: nach einer erneuten kurzen milden Phase in der ersten Januarwoche, würde es ab dem nächsten Wochenende in den Dauerfrostbereich gehen. Ein Ende der winterlichen Wetterlage wäre dann erstmal nicht absehbar!

Wetter: Der Winter ist im Anmarsch!

Stadecken-Elsheim, den 30. Dezember 2016 - Er scheint zu kommen, aber recht langsam. Wie heißt es so schön: "Gut Ding will Weile haben". Nach dem Jahreswechsel wird es nach und nach immer ein Stück kälter. In der ersten Woche des neues Jahres gibt es im Flachland meist noch nass-kalte Schmuddelwetter. Ab 300 bis 400 m kann sich dagegen vielfach eine Schneedecke ausbilden. Auch in den Niederungen kann sich in der Nacht mal eine Schneedecke bilden. Die taut am Tag aber meist rasch an oder gleich wieder ganz weg. Doch der Weg geht derzeit eindeutig mehr in Richtung Winterwetter als in Richtung mildes Westwindwetter. Ab dem ersten Januarwochenende könnte sich dann der Dauerfrost über weite Teile Mitteleuropas ausbreiten.
Temperaturprojektion für den Zeitraum 7. bis 15. Januar: der Dauerfrost legt sich fast über ganz Mitteleuropa
Der exakte Verlauf ist natürlich immer noch nicht ganz sicher, dass es aber kälter wird, daran gibt es kaum noch Zweifel. Auch Schnee ist mit dabei. Die ersten Schneefälle sind am Montag zu erwarten. Dann kann es im Berufsverkehr in einigen Regionen richtig kritisch werden. Die Straßen sind nach den Feiertagen ohnehin wieder voller und dann fällt auch noch Schnee. Da ist das Verkehrschaos fast schon vorprogrammiert.
Wetterlage am Montagmorgen: in der Mitte kann es bis runter schneien, wetter.net
Besonders betroffen wären am Montagmorgen das Saarland, Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und der Norden von Baden Württemberg. Aber auch in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg kann es am ersten Arbeitstag des neuen Jahres richtig rutschig werden. So werden die kommenden Tage:

Silvester: 1 bis 6 Grad, freundlich, im Norden dichte Wolken, kaum Regen
Neujahr: 1 bis 6 Grad, erst noch trocken und ab und zu Sonne, später aus Norden Regen
Montag: 0 bis 5 Grad, in der Früh Schneefälle bis ganz runter, später nass-kalt mit Schneeregen und Regen, ab 400 m weiterer Schneefall
Dienstag: minus 2 bis plus 5 Grad, mal Sonne, mal Wolken und weitgehend trocken
Mittwoch: 0 bis 7 Grad, in den Niederungen nass-kalt, in den höheren Lagen Schneefall
Donnerstag: 0 bis 6 Grad, im Süden Wolken und immer wieder Schneefall, sonst bei einem Gemisch aus Sonne und Wolken weitgehend trocken
Hl. Drei Könige: 0 bis 4 Grad, im Süden teils anhaltende Schneefälle, sonst ab und zu Sonne
Samstag: minus 2 bis plus 2 Grad, bedeckt, zeitweise Schneefall
Sonntag: minus 5 bis 0 Grad, aus Westen neue kräftige Schneefälle

Ensemble-Vorhersage Rhein-Main-Gebiet: Winter könnte sich festsetzen, meteociel.fr
 Der Trend ist auch bei den Ensemble-Vorhersagen unverkennbar: es geht bergab und könnte dann auch eine ganze Weile winterlich bleiben mit Kälte, aber auch wiederholten Schneefällen!

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Wetter: Silvester droht starker Böllernebel und gesundheitsschädlicher Feinstaub!

Wiesbaden, den 29. Dezember 2016 - Wie entsteht eigentlich Nebel? Nebel ist ja nichts anderes als eine auf dem Erdboden aufliegende Wolke. Die Wolke besteht aus feinsten Wassertröpfchen. Die wiederum entstehen wenn sich Feuchtigkeit an kleinsten Partikeln (Kondensationskernen) absetzt. Und genau von diesen kleinsten Partikeln gibt es in der Silvesternacht jede Menge – produziert von Silvesterböllern.

Das kann in diesem Jahr besonders heftig und sogar gesundheitsschädlich ausfallen, denn wir haben es mit einer sehr stabilen Hochdruckwetterlage zu tun. In weiten Landesteilen ist es windstill. Da bewegt sich nix. Die Verbrennungsrückstände von Raketen und Böllern werden in diesem Jahr ordentlich zur Nebelbildung beitragen. Bereits vor 2 Jahren gab es besonders in den westlichen Regionen Deutschlands extrem dichten Bodennebel. Man konnte nur noch wenige Meter sehen. Das bedeutet für allen Dingen im Straßenverkehr Gefahr. Aber auch die Feinstaub-Belastung dürfte dramatisch nach oben schießen und das sogar in gesundheitsschädliche Bereiche. Da der Luftaustausch fehlt dürfte die Feinstaubkonzentration in der Nacht zu Neujahr Spitzenwerte erreichen. Wir böllern uns sozusagen krank.

In diesem Jahr dürfte es besonders die Mitte und den Süden treffen. Im Norden ist die Lage nicht ganz so dramatisch, denn dort weht ein klein wenig der Wind und vermischt den ganzen Böllerdreck.
in der Mitte und im Süden ist an Silvester kaum Luftbewegung, wetter.net
An diesem Silvester sollte man daher nicht allzu viel böllern und sich etwas einschränken, auch wenn das nun nicht gerne gehört wird. Der Böllernebel kann im Straßenverkehr allerdings zu einer großen Gefahr werden. Zudem sind gerade in der Nacht zu Neujahr noch besonders viele Menschen mit dem Auto unterwegs. Auch die Feinstaubbelastung ist nicht zu unterschätzen. Besonders bei Menschen mit entsprechenden Erkrankungen der Atemwege führt das zu großen Problemen.

Beim Silvesterfeuerwerk blasen wir um die 4000 (!!!) Tonnen Feinstaub in die Luft- das entspricht laut Bundesumweltamt satten 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge. Das gefährdet die Gesundheit von Mensch und Tier. Bereits jetzt (Stand: 28. Dezember 2016) ist die Feinstaubbelastung im Westen und Südwesten deutlich angestiegen. Das liegt an dem geringen Luftaustausch. Aufgrund des stabilen Hoch Yörns tut sich hier kaum etwas.

Kommt nun noch die Silvester-Böllerei dazu, dann schießen die Werte noch mal deutlich nach oben!
schon am 28. Dezember war die Feinstaubbelastung im Westen und Südwesten deutlich erhöht, Quelle: Bundesumweltamt


Wetter: Luftdruckrekorde zum Jahresende - das Jahr 2016 klingt ruhig aus!

Wiesbaden, den 29. Dezember 2016 - Das Jahr gibt sich auf seinen letzten Tagen extrem ruhig. Wettertechnisch passiert nicht viel. Das liegt nicht zuletzt an dem umfangreichen Hochdruckgebiet Yörn. Das hat den Luftdruck in Deutschland und Mitteleuropa ordentlich ansteigen lassen. Regional ist der Luftdruck in Deutschland in den vergangenen Tagen auf über 1045 Hektopascal gestiegen. Im Südwesten wurden damit für die Jahreszeit sogar neue Rekordwerte gemessen.
Hoch Yörn sorgt für einen hohen Luftdruck, wetter.net
Das Hoch hält bis zum Neujahrstag durch. Am Tag scheint bis dahin stellenweise die Sonne, lokal kann sich aber auch den ganzen Tag Nebel, Dunst oder Hochnebel halten. Nachts kann es bei Aufklaren frostig sein. Im Westen und Südwesten sind die Temperaturen am Donnerstagmorgen bis auf minus 8 Grad gesunken. Direkt am Erdboden wurden in Stuttgart sogar minus 10 Grad gemessen.

Donnerstag, Freitag und Silvester ändert sich an der stabilen Hochdruckwetterlage erstmal nichts. Zeitweise scheint die Sonne, stellenweise bleibt es aber auch den ganzen Tag trüb. Nachts sinken die Werte vielfach in den frostigen Bereich. Freitag, Silvester und Neujahr werden 1 bis 6 Grad erreicht. Nachts rutschen die Werte auf plus 3 bis minus 8 Grad. Die höheren Werte werden an den Küsten gemessen.

In der Nacht zu Neujahr kann es in Schleswig-Holstein etwas Sprühregen geben, sonst ist es meist trocken und auch klar. Erst am Neujahrsabend ziehen aus Norden Regenwolken auf. Auf ihrem Weg nach Süden geht der Regen dann in Schnee über.

Zum möglichen Wintereinbruch in der kommenden Woche, gibt´s später noch mal ein UPDATE!

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Wetter: Müssen wir uns beim Silvester- Feuerwerk warm anziehen?

Wiesbaden, den 28. Dezember 2016 - Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und am Samstag ist bereits Silvester. Da spielt natürlich auch das Wetter wieder eine große Rolle. Um Mitternacht wird im Freien kräftig gefeiert und geböllert. In Berlin gibt es rund um das Brandenburger Tor eine riesige Silvesterparty im Freien. Wie ist die Wettervorhersage für den Jahreswechsel?
Wetterlage in der Nacht zu Neujahr: abgesehen vom äußersten Norden trocken, wetter.net

Die gute Nachricht: es bleibt in der Nacht weitgehend trocken. Stellenweise kann sich aber Nebel und Hochnebel bilden. Nur ganz im Norden ziehen "echte" Wolken auf. Stellenweise kann es dort etwas Sprühregen geben. Sonst bleibt es wie gesagt trocken. Auch der Wind ist nahezu vernachlässigbar. Beim Raketenstart gibt es also keinerlei Behinderungen. Auf jeden Fall sollte man sich warm einpacken, denn es wird eine frostige Nacht werden. Das zeigt auch die nachfolgende Temperaturkarte. Abgesehen von den küstennahen Regionen herrscht weitgehend Frost. Lokal sinken die Werte auf minus 5 Grad, in einigen Senken kann es noch einen Tick kälter werden. Die dicke Jacke mit Schal und Handschuhen wäre also durchaus angebracht! 
Tiefstwerte in der Nacht zu Neujahr, wetter.net

Wetter: Polarkälte oder atlantische Mildpampe - wer macht kommende Woche das Rennen?

Wiesbaden, den 28. Dezember 2016 - Das große Rennen in der Atmosphäre geht weiter. Wer hat in der ersten Januarwoche die Nase vorn? Die milde Atlantikluft, bei Winterfans auch spöttisch "Mildpampe" genannt, oder die eiskalte Polarluft - gern auch mal Russenpeitsche genannt. Die Wettermodelle sind sich da noch nicht so ganz einig. Mal hat die eine Luftmasse die Nase vorn, mal die andere. Wieder ein anderes Mal gibt es ein Misch-Masch aus beidem. Heute Morgen hat nach den Vorstellungen des amerikanischen Wettermodells GFS ganz klar die eisige Kälte den Vorzug.
eiskalt erwischt, in der Höhe strömt nächsten Freitag sehr kalte Luft nach Mitteleuropa und würde Dauerfrost bringen, meteociel.fr
Man muss aber auch ganz klar sagen: das ist diesmal eine krasse Rechnung in die kalte Rechnung, gut möglich, dass die viel zu forsch ist. Gestern Abend noch war eher von nass-kaltem Wetter die Rede. Doch nun berechnet das Modell eisige Polarkälte über weiten Teilen Mitteleuropas. Daher ist das alles weiterhin mit großen Unsicherheiten behaftet und mit Vorsicht zu genießen.

Generell scheint heute Morgen zeitlich alles etwas früher berechnet zu werden. Nun könnte es schon in der Nacht von Neujahr auf Montag in einigen Landesteilen bis in tiefe Lagen Schnee geben. Das verrät uns zumindest ein Blick auf die aktuelle Modellwetterkarte.
das Modellwetter am frühen Montagmorgen: Schneefall in einigen Landesteilen, wetter.net
Die Karte mit dem Modellwetter berechnet übrigens aus den einzelnen prognostizierten Parametern die möglichen resultierenden Wetterzustände wie Regen, Schnee, Nebel, Nieselregen, Eisregen etc. Für den frühen Montagmorgen werden aktuell Schneefälle vorhergesagt. Das könnte dann besonders im Berufsverkehr spannend werden.

Für Winterfans wären die heutigen Berechnungen eine echte Augenweide. Nachfolgend die Wettervorhersage bzw. der Wettertrend für die kommenden Tage:

Donnerstag: 3 bis 6 Grad, Sonne, im Nordosten auch dichtere Wolken, trocken, stellenweise Hochnebel
Freitag: 2 bis 6 Grad, mal Sonne, mal Hochnebel, trocken
Silvester: 1 bis 7 Grad, trockener Jahresausklang, ab und zu gibt es neben dem Hochnebel auch mal Sonnenschein
Neujahr: 2 bis 7 Grad, das neue Jahr startet und schon ziehen aus Nordwesten neue Regenfälle auf, diese gehen am späten Abend immer mehr in Schnee über
Montag: minus 1 bis plus 5 Grad, viele Wolken, immer wieder Schnee oder Schneeregen bis in tiefe Lagen
Dienstag: minus 3 bis plus 5 Grad, winterlich, in vielen Landesteilen Schnee, lediglich nach Norden hin milder
Mittwoch: 1 bis 6 Grad, vorübergehend milder Einschub, zeitweise Regen, Schnee nur in höheren Lagen
Donnerstag: minus 6 bis plus 1 Grad, die Kälte gibt Gas, vielfach herrscht Dauerfrost, örtlich schneit es etwas
Hl. Drei Könige: minus 8 bis minus 2 Grad, frostig, nach Westen hin etwas Schneefall möglich, sonst meist trocken mit etwas Sonne

Das erinnert doch glatt an die Bauernregel: Ist bis Dreikönigstag kein Winter, folgt auch kein strenger mehr dahinter. Da käme die Kälte also noch gerade rechtzeitig. Aber: diese Regel ist leider naturwissenschaftlich nicht haltbar bzw. belegbar. Da ist überhaupt nichts dran. Es reimt sich aber immerhin ganz nett.
Euphoriebremse für Winterfans: die Ensemble-Vorhersagen, meteociel.fr

Aber aufgepasst: Sicher ist in Sachen Kälte und Dauerwinter noch lange nichts. Das zeigt auch ein Blick auf die aktuellen Ensemble-Vorhersagen. Was ist das denn nun schon wieder? Kurz gesagt: man lässt ein und das gleiche Modell mit verschiedenen Anfangswetterzuständen durchlaufen, man variiert bzw. spielt also ein wenig. Dann bekommt man ganz viele Wetterkurven, wie oben in der Grafik. Sind die vielen Linien (die einzelnen variierten Berechnungen) sehr eng beieinander, dann ist die Eintreffwahrscheinlichkeit hoch. Beginnt das muntere Zucken, dann ist es eher unsicher. Man erkennt an der obigen Grafik, dass die Abkühlung als recht sicher anzusehen ist. Wie es dann weitergeht ist offen. Das ganze sieht dann eher nach Spaghetti aus, ein kleines Wirrwarr. Besonders auffällig: die schwarze Linie reißt ganz schön aus. Das sind die Berechnungen des eigentlichen Wettermodells, des so genannten Hauptlaufs. Damit ist übrigens oben die Prognose der einzelnen Tage erstellt. Diese schwarze Linie schlägt teilweise ganz schön nach unten aus, ist also mit hoher Vorsicht zu betrachten - sie ist eher unsicher!

Wir müssen uns also weiterhin noch ein paar Tage gedulden. Sicher scheint nur: Anfang der kommenden Woche geht es erstmal bergab, es wird kälter. Doch: Wie lange das andauert und ob es auch Schnee gibt bzw. eine Schneedecke ist unsicher!
berechnete (sehr unsichere) Schneehöhe für den 8. Januar: ganz Deutschland liegt demnach unter einer Schneedecke, meteociel.de

Dienstag, 27. Dezember 2016

Wetter: Ruhe nach dem Sturm!

Wiesbaden, den 27. Dezember 2016 - Sturmtief Barbara hat in den vergangenen Stunden den Norden und Nordosten ganz schön durchgerüttelt. Stellenweise gab es dabei sogar Orkanböen, so z.B. in Rostock und in Nordholz. Zudem war noch eine Sturmflut mit von der Partie. Aber das ganze kam ja nun nicht wirklich überraschend. Bereits seit Tagen hatte ich in diesem Blog über das stürmische, milde und nasse Weihnachtswetter berichtet. Doch jetzt kommt erstmal Ruhe auf. Hoch Yörn sorgt nun für ruhige Tage und das sehr wahrscheinlich mindestens bis Neujahr. An Silvester müssen wir also mit keinen unliebsamen Überraschungen rechnen: kein Sturm, kein Schnee, kein Regen. Aber: Die Nacht zu Neujahr kann in vielen Regionen durchaus frostig ausfallen. Beim Böllern um Mitternacht sollte man an die dicke Jacke denken.
in der Nacht zu Neujahr wird es vielfach frostig, nur Richtung Norden bleibt es milder, wetter.net
In den nächsten Tagen passiert erstmal nicht viel. Viele Menschen haben Urlaub und auch das Wettergeschehen scheint erstmal Urlaub zu machen, um dann mit neuer Kraft in das Jahr 2017 zu starten. So wird das Wetter in Deutschland in den nächsten Tagen:

Mittwoch: 3 bis 8 Grad, im Norden etwas Regen oder Sprühregen, sonst trocken und ab und zu Sonne
Donnerstag: 2 bis 7 Grad, im Nordosten weiterhin Wolken und etwas Regen, sonst trocken, stellenweise kann die Sonne scheinen, oftmals hält sich aber auch Hochnebel
Freitag: 2 bis 6 Grad, trocken, aber nur wenig Sonne, der Hochnebel überwiegt
Silvester: 2 bis 7 Grad, trocken, teils Hochnebel, in der Nacht leichter Frost 
Neujahr: bei 1 bis 6 Grad erst trocken, später aus Norden Wolken und etwas Regen
Hoch Yörn sorgt bis Neujahr für meist ruhiges Wetter, wetter.net

Montag, 26. Dezember 2016

Wetter: Steht die russische Kältepeitsche in den Startlöchern?

Stadecken-Elsheim, den 26. Dezember 2016 - Weihnachten ist fast schon wieder vorbei. Heute ist schon der zweite Weihnachtstag. Das Fest hat sich wie erwartet windig, nass und sehr mild gezeigt. In München wurden heute knapp 13 Grad erreicht. Das war fast schon ein kleiner Hauch von Frühling. Der milde Atlantik hat uns viel milde Luft und auch Sturm gebracht. Im Norden gab es auch heute wieder schwere Sturmböen über 100 km/h. Doch mit dem Jahreswechsel könnte sich alles ändern. Pünktlich zum Start ins neue Jahr scheint sich der Winter auf den Weg nach Europa zu machen!
Kommt zum Jahrestart die "russische Kältepeitsche" nach Deutschland?
Die russische Kältepeitsche könnte uns dann nämlich treffen. Der Begriff hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Er wurde Ende 2010 von mir in den Medien ins Spiel gebracht, einfach um die kalte Frostluft aus Osteuropa etwas griffiger zu machen.

Doch der Reihe nach: nach den wechselhaften und milden Weihnachtstagen kommt in den kommenden Tagen ein Hoch. Dann wird es zumindest nachts schon recht frostig. Am Tag werden immer noch leichte Plusgrade erreicht, aber es wird nicht mehr so warm wie an Weihnachten. Nach dem Jahreswechsel geht es denn um den 3. Januar 2017 herum deutlich bergab. Wie die obige Grafik schön zeigt, strömt dann aus Nordosten in der Höhe sehr kalte Luft zu uns nach Deutschland. Diese würde dann in vielen Regionen auch am Tag für leichten Dauerfrost sorgen.

Dieses Szenario taucht nun seit einigen Tagen in den Wetterberechnungen auf, so dass es man nun durchaus ernst nehmen sollte. Die Wahrscheinlichkeit für eine Umstellung de Großwetterlage steigt. Die Frage ist dann allerdings immer noch: Wie lange bleibt der Winter bei uns?
die Nächte könnten bald richtig kalt werden, wetter.net
Das kann man heute allerdings noch nicht sagen. Überhaupt sind alle Aussagen, die über 4 oder 5 Tage hinaus gehen eher als Trend als Prognose zu verstehen. Das sage ich aber auch immer wieder. Es kommt eben auch auf die Ausgangswetterlage an. Hat man ein stabiles Hoch, so hat das Ausdauer und dann ist selbst eine Prognose über 6 oder 7 Tage machbar. Ist es allerdings eher wechselhaft, dann wird es schon deutlich schwerer einen sichere Prognose über 3 oder 4 Tage hinaus zu machen.
berechnete Schneehöhen am Dienstagabend (3. Januar 2017), Deutschland liegt stellenweise unter einer dünnen Schneedecke
Tja, es heißt als weiterhin: Spannung pur! Was macht der Winter? Kommt er mit Macht oder wird es nur eine kurze Stippvisite? Aus heutiger Sicht ist alles möglich.

So eine Wetterlage freut das Meteorologenherz, denn sie verspricht viel Aktion in der Atmosphäre, aber vor allen Dingen am Boden. Die Winterdienste sollten sich in den kommenden Tage schon mal entsprechend wappnen!

Sonntag, 25. Dezember 2016

Wetter: Bald kommt der Schnee nach Deutschland - Wetterumstellung bahnt sich an!

Traisen, den 25. Dezember 2016 - Schön, dass Ihr auch am 1. Weihnachtstag Zeit habt, um einen kurzen Blick in meinen Wetter-Blog zu werfen. Ich hoffe, der oder die ersten Weihnachtsbraten sind gut verdaut.

Beim Wetter steuern wir auch nach dem heutigen Stand auf einen Wechsel der Großwetterlage zu. Erstmal war der heutige 1. Weihnachtstag ja ziemlich mild und windig. Im Norden wurden bis zu 11 Grad erreicht. Dabei gab es schwere Sturmböen bis 100 km/h. Morgen droht im Norden der nächste Sturm. Besonders an den Küsten kann es stark stürmen. Dort drohen Orkanböen. Passt dort auf Euch auf. Nach Weihnachten beruhigt sich das Wetter. Dann kommt Hoch Yörn.
Tief Barbara sorgt heute besonders in Norddeutschland für reichlich Sturm, wetter.net
Die Wetterlage beruhigt sich dann langsam und es wird von Tag zu Tag etwas kälter. Mal scheint die Sonne, mal kann sich allerdings auch den ganzen Tag Nebel oder Hochnebel halten. Nennenswerte Niederschläge sind dann bis Neujahr erstmal nicht in Sicht. Doch dann könnte sich die Großwetterlage erneut umstellen. Der Winter steht mit Eis und Schnee in den Startlöchern. Den Abwärtstrend erkennt man sehr gut bei einem Blick auf den aktuellen Temperaturtrend. Wie zum Beispiel für die Bundeshauptstadt Berlin. Man sieht wunderbar wie es von Tag zu Tag kälter wird.
Temperaturverlauf für Berlin: es wird langsam wieder kälter, wetter.net
Unmittelbar zum Jahreswechsel sieht es seit einigen Tagen so aus, als würde sich aus Nordosten recht kalte Frostluft bei uns durchsetzen. Aber nicht nur das: aus Nordwesten soll dabei auch immer wieder feuchte Luft dazu stoßen. Das würde uns nicht nur Kälte, sondern auch Niederschläge in Form von Schnee bringen. Es verdichten sich somit die Anzeichen, dass wir ab Januar den Winter zu Gesicht bekommen. Das wäre auch nicht verwunderlich, denn schließlich zählen ja Januar und Februar als die Hochwinter-Monate. Der Dezember ist meist eher von der milden Sorte und das so genannte Weihnachtstauwetter gibt es auch fast jedes Jahr.
Höchstwerte am 3. Januar 2017: vielfach herrscht in Deutschland Dauerfrost, wetter.net
Das neue Jahr würde nach den aktuellen Berechnungen der Wettermodelle recht winterlich beginnen. Immer wieder würde Schnee fallen und der würde dann sogar auch in tiefen Lagen liegen bleiben. Nachfolgend die Wetterentwicklung für Deutschland:

2. Weihnachtstag: 7 bis 12 Grad, im Norden Sturm, auch sonst viele Wolken, ab und zu Regen
Dienstag: 2 bis 9 Grad, im Nordosten Regen oder Schneeregen, sonst trocken, teils Hochnebel
Mittwoch: 3 bis 8 Grad, vielfach trocken, ab und zu Sonne, lediglich im Nordosten etwas Regen oder Schneeregen
Donnerstag: 2 bis 7 Grad, trocken, ab und zu Sonne
Freitag: 1 bis 7 Grad, teils Hochnebel, teils Sonne, trocken
Silvester: 2 bis 7 Grad, trocken, ab und zu mal Sonnenschein
Neujahr: 0 bis 8 Grad, erst trocken, dann aus Nordwesten am Abend Regen
Montag: 2 bis 7 Grad, erst Regen, dann gegen Abend aus Norden Temperatursturz und Schnee bis ganz runter
Dienstag: minus 3 bis plus 2 Grad, viele Wolken, immer wieder Schneefälle bis ganz runter
Mittwoch: minus 5 bis 0 Grad, winterlich mit zeitweiligen Schneefällen

So viel zum Wetter der kommenden Tage. Es ist wie gesagt recht spannend. Einen schönen Abend und noch ein schönes Weihnachtsfest!
die Silvesternacht wird kalt, überall gibt es Frost, wetter.net

Samstag, 24. Dezember 2016

Wetter: Bringt uns das Christkind den strammen Polar-Winter?

Traisen, den 24. Dezember 2016 - Weihnachten ist fast da. Heute ist Heiligabend, die Bescherung steht unmittelbar bevor. Daher beeile ich mich jetzt ein klein wenig, damit ich auch pünktlich fertig bin.

Wir hatten gestern darüber gesprochen, dass sich Anfang Januar in den Wettermodellen der Winter blicken lässt. Aber: das ist erstmal nur ein erster Trend, der noch in die Tat umgemünzt werden muss. Daher werfen wir noch mal einen kurzen Blick auf die aktuelle Wetterberechnung.
knappe Kiste Anfang Januar 2017: milder Atlantik gegen russische Kälte, meteociel.fr
Es scheint derzeit wirklich eine knappe Kiste zu werden, denn der milde Atlantik macht es dem osteuropäischen Festland mit seiner Kaltluft nicht so einfach. Die warme Luft Luft versucht dagegen zu halten. Wer die Nase am Ende vorne hat, dass kann man heute nun wirklich noch nicht sagen.

Das Weihnachtswetter hatten wir ja schon mehrmals besprochen: mild, windig und nass. Am heutigen Nachmittag des Heiligabend wurden Höchstwerte bis 10 Grad gemessen. Am wärmsten war es in Freiburg im Breisgau.

Am 1. und 2. Weihnachtstag ist es weiterhin mild. Morgen können im Nordwesten und Westen sogar 13 oder 14 Grad erreicht werden. Das riecht dann wirklich eher nach Frühling als nach Weihnachten. Zwischen den Jahren kommt dann ein umfangreiches Hochdruckgebiet und es gibt überwiegend ruhiges Wetter.
Hoch Yörn sorgt zwischen den Jahren für ruhiges Wetter, meteociel.fr
Das Hoch mit dem Namen Yörn sorgt dann für vielfach trockenes Wetter und das bis zum Jahreswechsel. Nachts kann es dann schon wieder leichten bis mäßigen Frost geben. Am Tag liegen die Höchstwerte meist im einstelligen Bereich, so um 5 Grad - in einigen Regionen etwas darüber, in anderen etwas darunter.

Undmittelbar nach dem Jahreswechsel soll dann wieder Bewegung in die Wetterküche kommen. Die Betonung liegt dabei auf "soll".

Gerade bei sehr stabilen und umfangreichen Hochdruckgebieten haben aber Wettermodelle oftmals ihre Probleme. Sie unterschätzen meist die Stabilität dieser Hochs und berechnen sie als zu schwach. Am Ende sind sie dann aber doch mit mehr Ausdauer versehen als man denkt.

Daher bleibt es in den kommenden Stunden und Tagen weiterhin spannend. Es ist noch völlig offen, ob Anfang Januar der Winter kommt oder nicht.

Eigentlich warten ja schon viele Winterfans auf den so genannten Polar-Winter. Bereits für November wurde uns ja von einigen Branchen-Kollegen ein früher kalter und schneereicher Winter prophezeit. Wie wir alle wissen ist daraus bisher nichts geworden. Bösartige Lästereien wollen wir uns an dieser Stelle aber sparen, das ist dann doch eher der Job eines anderen Branchen- "Kollegen". 

Nun wünsche ich allen Leserinnen und Lesern einen schönen Heiligabend und ein schönes Weihnachtsfest!

Freitag, 23. Dezember 2016

Wetter: Wintereinbruch in Sicht?

Wiesbaden, den 23. Dezember 2016 - Mit der weißen Weihnacht wird das in diesem Jahr mal wieder nix. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber mich nervt das jedes Jahr aufs Neue. Ich bin ein Fan von Schnee zum Weihnachtsfest. Auch der Jahreswechsel wird uns noch keinen Winter bringen. Die Betonung liegt auf NOCH, denn in den ersten Januartagen könnte sich aus Russland sehr kalte Luft auf den Weg nach Deutschland machen.
aus Russland könnte ab Januar 2017 ein anderer Wind wehen: die Kälte käme bis nach Mitteleuropa voran, meteociel.fr
Dieser Trend deutet sich nun schon seit rund 2 Tagen immer wieder in den Wetterberechnungen an. Da es aber noch gut 10 Tage bis zu diesem "Ereignis" sind, ist das ganze als ein erster Trend einzustufen und damit auch als unsicher zu deklarieren. Genaueres wird sich erst in den kommenden Tagen ergeben. Erstmal müssen die windigen Weihnachtstage vorbei sein, dann werden wir näheres wissen.

An den Festtagen streifen uns nämlich zahlreiche Tiefausläufer und die sorgen für reichlich Bewegung in der Wetterküche. Das kann den gesamten Wettertrend noch mal total über den Haufen werfen. Denn: die Atmosphäre ist ein chaotisches System. Da können ein paar Sturmtiefs schon viel Veränderungen hervorrufen.
aus Russland gibt´s vielleicht im neuen Jahr einen Kälte-Kuss, wetter.net
Ich halte Euch natürlich auch über die Weihnachtstage über den möglichen Wintereinbruch auf dem Laufenden. Das mache ich besonders gerne, denn auch ich wünsche mir ein paar schöne Schneetage!

Wetter: Orkan über die Weihnachtstage!

Wiesbaden, den 23. Dezember 2016 - Über die Weihnachtstage wird es ziemlich windig. Es droht sogar ein Orkan. Der wird aber deutlich maximal im Norden ein wenig tangieren. Das ist der aktuelle Stand. An der Nordsee sowie im norddeutschen Flachland muss man mit schweren Sturmböen bis 90 oder 100 km/h rechnen, auf den Nordseeinseln kann es auch Orkanböen bis 120 km/h geben. Recht heftig dürfte die Sache für die Britischen Inseln werden, denn die bekommen ab heute fast täglich schweren Sturm zu spüren.
schon heute gibt es in Schottland, England und Irland viel Wind, wetter.net
Ab heute ziehen hier immer wieder Sturmtiefs und auch Orkantiefs vorüber. Das wird dort sicherlich nicht unbedingt für ruhige Festtage sorgen. Einzelne Wetterstationen melden aus Schottland bereits zwischen 120 und 140 km/h als Windspitzen.

Die Sturmserie wird dort über die gesamten Feiertage anhalten. Erst danach wird es insgesamt ein wenig ruhiger. Dann übernimmt vorübergehend wieder hoher Luftdruck die Regie. Wie es dann nach dem Jahreswechsel weitergeht ist noch offen. Derzeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Winter in Mitteleuropa mit Schnee und Frost zu Wort melden könnte.
Spitzenböen Schottland, wetter,net

Wetter: Die Wettervorhersage für Weihnachten 2016!

Stadecken-Elsheim, den 23. Dezember 2016 - Morgen ist Heiligabend! Die Würfel für das Weihnachtswetter sind allerdings schon seit ein paar Tagen gefallen. Viel Neues gibt es da nicht mehr zu sagen, außer dass es nun an beiden Weihnachtsfeiertagen recht mild sein wird. Zuvor sah es noch so aus, als könne es zumindest am zweiten Weihnachtsfeiertag etwas kälter werden. Doch das ist nun wieder vom Tisch.

Weihnachten 2016 wird mild, nass und zeitweise auch windig bis stürmisch. Den Schnee gibt es nicht und den wird es auch nicht bis zum Jahresende geben. 
am Heiligabend viele Wolken, typisches Schmuddelwetter, wetter.net 
Die Wettervorhersage für die einzelnen Weihnachtstage im Detail:

Heiligabend: es gibt ein Gemisch aus vielen Wolken und etwas Sonnenschein. Dabei werden 3 bis 8 Grad erreicht. am späten Nachmittag und Abend ziehen aus Nordwesten Regenwolken auf.

1. Weihnachtstag: es gibt viele Wolken aus denen immer wieder Regen fällt, nur im Südwesten ist es zeitweise freundlich und trocken, dabei werden sehr milde 6 bis 13 Grad erreicht. Der Wind frischt im Tagesverlauf auf, Nördlich des Mains sind einzelne Sturmböen bis 80 km/h möglich, an den Küsten kann es Spitzenböen bis 110 km/h geben. 

2. Weihnachtstag: das windige und wechselhafte Wetter setzt sich fort. Mit 7 bis 12 Grad bleibt es für die Jahreszeit weiterhin viel zu warm. Vielfach ist der Himmel wechselnd bis stark bewölkt und zum Abend hin gibt es aus Nordwesten neuen Regen. Dabei frischt der Wind auch wieder merklich auf und man muss besonders im Nordosten wieder mit Sturmböen rechnen.
da kommen fast schon Frühlingsgefühle auf: die Höchstwerte am 1. Weihnachtstag, wetter.net
Wenn Ihr Details für das Wetter in Eurer Heimat sucht, dann schaut doch einfach mal bei wetter.net vorbei. 

Ich wünsche Euch nun schon mal schöne Festtage, aber sicherlich melde mich ich mich auch über Weihnachten mal bei Euch! Behaltet meinen Wetter-Blog im Auge 😁

P.S: Gleich gibt es hier noch den neusten Stand zu dem möglichen Wintereinbruch Anfang Januar! 


Donnerstag, 22. Dezember 2016

Wetter: In 2016 gibt es kein Winterwetter mehr, aber dann...

Stadecken- Elsheim, den 22. Dezember 2016 - Ja, das Jahr 2016 ist in Sachen Winterwetter in der Tat gelaufen. Da müsste wirklich noch ein kleines (Weihnachts-) Wunder passieren, damit es in diesem Jahr noch bis in tiefe Lagen für Dauerfrost und eine Schneedecke reicht. Doch da ist weit und breit nichts in Sicht. Kein einziges der bekannten Wettermodelle sieht für den Rest diesen Jahres noch Winterwetter für Deutschland.
eine Spekulation die Winterfreunden sicherlich gefällt: Anfang Januar rauscht Kaltluft nach Deutschland, meteociel.fr
Doch Anfang Januar ist ein kleiner Hoffnungsschimmer aufgetaucht, aber wirklich nur ein ganz kleiner. Demnach könnte sich mit einer nordöstlichen Strömung deutlich kältere Luft bis nach Deutschland durchsetzen. Dann wäre sogar Dauerfrost möglich. Aber: das ist derzeit EINE Berechnung der Wettermodelle von vielen. 

Mal ein paar generelle Worte zu Wettermodellen: verschiedene, meist staatliche, Wetterdienst betreiben lokale (nur für bestimmte Regionen ausgelegt) oder globale (weltweite Wettermodelle). Diese berechnen in der Regel alle 6 Stunden die neusten Prognosen. Dazu werden erstmal ganz viele Daten von Messstationen gesammelt und dann wird in die Zukunft los gerechnet. Je weiter man dabei in die Zukunft rechnet, umso ungenauer wird das ganze.

Es kommt allerdings auch auf die Ausgangswetterlage an. Hat man es mit einem stabilen Hochdruckgebiet zu tun, dann ist die Prognose viel einfacher und sicherer zu stellen als bei einer wechselhaften Wetterlage. 

Zurück zu Anfang Januar. Bis dahin sind es noch fast 2 Wochen. Das heißt die Prognose ist eigentlich keine wirkliche Prognose, sondern nur ein Trend und auch einer von vielen. Schon in 6 Stunden bei den neusten Berechnungen kann das ganz anders aussehen! 

Fazit: Für die Winterfreunde ist das erstmal nur ein ganz kleiner Hoffnungsschimmer! 

Wetter: Statt eisigem Polarwirbelsplit wie erwartet Schmuddelwetter vom Feinsten!

Wiesbaden, den 22. Dezember 2016 - Der Winter ist für dieses Jahr in Deutschland gelaufen. Da lege ich mich jetzt mal fest. Für die Niederungen, und da leben bekannterweise die meisten Menschen, sehe ich bis Jahresende keine winterliche Wetterlage die uns Dauerfrost oder gar eine Schneedecke bringen könnte. Auch einen weißen Jahreswechsel wird es nicht geben. Wie bereits vor einigen Tagen festgestellt, müssen wir uns auf einen milden Silvester einstellen.
Höchstwerte an Silvester 2016: Winterwetter hat keine Chance, wetter.net
Wenn ich da ein die Schlagzeilen einiger Branchenkollegen zurückdenke, die Ende Oktober auf dem Thema Polarwirbelsplit herumgeritten sind, muss ich heute leider feststellen, dass das ziemlich in die Hose ging. Einen frühen und extremen Winter sollte uns dieser angebliche Polarwirbelsplit bringen, von einer eisigen Adventszeit war die Rede. Zahlreiche Medien sind munter auf den Zug aufgesprungen.

Doch passiert ist in Sachen Schneedecke im Flachland und eisige Kälte bis heute nichts. Und auch bis zum Jahresende wird sich bei uns in Deutschland kein Flachlandwinter etablieren können. Es bleibt beim Schmuddelwetter wie es der Langfristtrend des US-Wetterdienst NOAA bereits im Oktober angepriesen hatte. Seit Wochen ist es nass-kalt. Immer wieder fällt leichter Sprühregen vom meist grauen Himmel. Der Dezember ist bisher 1,3 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt.

Es wird in den kommenden Tagen zunehmend wechselhaft, nass und windig. Im Norden ist es zudem auch stürmisch. Immer wieder passieren Tiefausläufer Deutschland. Hier die Aussichten für die kommenden Tage:

Freitag: 2 bis 8 Grad, viele Wolken, kaum Sonnenschein und überwiegend trocken
Heiligabend: 3 bis 9 Grad, bewölkt, zeitweise Regen oder Sprühregen
1. Weihnachtstag: 7 bis 13 Grad, windig, im Norden stürmisch, viele Wolken mit Regen
2. Weihnachtstag: 8 bis 12 Grad, windig, teils stürmisch und besonders vormittags Regen

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Wetter: Weihnachtsorkan oder schwache Brise?

Stadecken-Elsheim, den 21. Dezember 2016 - Heute Abend hat sich die Lage etwas entspannt. Zumindest wird das Orkantief nun etwas weiter nördlich zwischen den Britischen Inseln und Skandinavien gesehen. Damit würde es deutlich weniger windig werden, als das noch heute Morgen der Fall war. Orkanböen wären demnach selbst an der Küste kaum noch zu erwarten. Allerdings sollte man das hier bei weitem nicht in Sicherheit wagen, denn noch sind es ein paar Tage bis Weihnachten und da kann sich noch allerhand ändern.
Sturmböen in km/h am 1. Weihnachtstag, wetter.net
Die Spitzenböen erreichen nach den Berechnungen am Mittwochabend niedrigere Werte als noch am heutigen Morgen bzw. gestern Abend. Der Grund ist eine nördlichere Zugbahn der Orkantiefs, damit würde Deutschland nur noch gestreift werden. Was allerdings bleibt ist die überaus milde Luft. Die Werte erreichen am 1. Weihnachtsfeiertag bis zu 12 oder 13 Grad. Das kann fast schon an frühlingshaft bezeichnet werden. Weiße Weihnachten sind definitiv vom Tisch. Wenn man sich den Wettertrend für Frankfurt am Main anschaut, dann sieht man rasch, dass das mit weißer Weihnacht nichts mehr werden kann. In den Niederungen ist es viel zu warm.
Wettertrend für Frankfurt am Main: Weihnachten mild, windig und zeitweise nass, wetter.net
Und auch heute Abend bleibe ich dabei: Bis zum Jahresende wird sich in Deutschland kein Winterwetter mehr einstellen.

Gute Nacht und bis bald!

Wetter: Weihnachtliche Sturmlage verschärft sich - gleich mehrere Sturmtiefs im Anmarsch!

Stadecken-Elsheim, den 21. Dezember 2016 - Heute ist kalendarischer Winteranfang. Wir bekommen in diesem Zeitraum die längste Nacht und den kürzesten Tag. Ab sofort geht es mit der Tageslänge wieder bergauf, die Tage werden wieder länger. Heute Morgen war das Wetter sogar vielfach sehr winterlich. Die Frühwerte lagen in 2 Metern Höhe zum Teil deutlich unter 0 Grad. In Kempten wurden minus 8 Grad gemessen, in Bamberg waren es minus 7 Grad. Direkt über dem Erdboden wurden in Garmisch-Partenkirchen sogar minus 12 Grad gemessen. Durch den Nebel bildete sich vielerorts Raureif und zauberte eine schöne Winterlandschaft.
Raureif kann auch ohne Schneedecke für eine schöne Winterlandschaft sorgen, wikipedia.de
Das wäre auch für das bevorstehende Weihnachtsfest sicherlich ein schön Anblick, doch es kommt weiterhin alles anders. Winterfans werden enttäuscht, denn weiße Weihnachten wird es nicht geben. Selbst in den Hochlagen der Mittelgebirge wird man an Heiligabend und dem 1. Weihnachtstag kaum echten Schnee finden. Höchstens Kunstschnee, denn einige Skipisten verfügen auch in Deutschland über Schneekanonen.

Doch auch dem Kunstschnee geht es Weihnachten an den Kragen. Vom Atlantik rauscht deutlich mildere Luft heran und die rauscht im wahrsten Sinne des Wortes heran: es droht Sturm und nach aktuellem Stand nicht nur einer, sonders gleich mehrere Sturmereignisse hintereinander könnten besonders den Norden und die Mitte Deutschlands treffen.
Die Temperaturen am 1. Weihnachtstag erinnern teilweise mehr an Frühling als Winter, wetter.net
Los geht es ab Sonntagmittag, denn frischt der Wind im Norden imer mehr auf. Gegen Abend erwarten wir denn Richtung Küste Spitzenböen bis 110 km/h. Direkt aus den Inseln sind auch Orkanböen um 120 km/h möglich. Bis an den Main runter ist der Wind stark bis stürmisch mit Böen zwischen 70 und 90 km/h.
Spitzenböen am 1. Weihnachtstag, wetter.net
Am 2. Weihnachtsfeiertag lässt der Wind nur kurzzeitig nach, schon gegen Abend frischt der Wind eneut stark auf. Dann bekommt auch der Osten verstärkt den Sturm zu spüren. In Berlin und Brandenburg sind Böen bis 90 km/h möglich.
Auch am 2. Weihnachtstag wird es im Norden, aber auch im Osten stürmisch, wetter.net
Doch damit nicht genug! Die aktuellen Modellberechnungen deuten darauf hin, dass es auch am 27. Dezember nochmal ordentlich viel Wind geben könnte. Der Schwerpunkt würde dann im Nordosten liegen und das ganze bei Spitzenböen bis zu 100 km/h.
Spitzenböen am 27. Dezember, wetter.net
Unterm Strich erwartet uns ab Weihnachten ziemlich viel Wind. Gleich an mehreren Tagen droht Sturm. Das macht die Einschätzung der Wetterlage noch ein ganzes Stück komplizierter. Wie bereits in meinem Post von gestern Abend geschrieben, ist die Gefahr groß, dass sich kleine aber giftige Randtiefs bilden die dann plötzlich mächtig aufdrehen und uns noch heftigere Böen bringen könnten. Bei allen Berechnungen kristallisiert sich aber heraus, dass der Schwerpunkt der Sturmserie im Norden und teilweise in der Mitte liegt. Der äußerste Süden liegt bei der ganzen Geschichte eher etwas am Rand.

Ich habe jetzt viel von Windgeschwindigkeiten und Spitzenböen gesprochen. Beides wird in Kilometer pro Stunde angegeben, wahlweise auch im Meter pro Sekunde. Mit letzterem können die meisten Menschen aber wenig anfangen. Km/h- das kennt man schon vom Auto fahren. Daneben gibt es noch die so genannte Windstärke. Diese wird in Beaufort gemessen, benannt nach dem Entwickler der Skala: Francis Beaufort.
Beaufort-Skala, wikipedia
Die höchste Windstärke ist 12. Dann spricht man von einem Orkan. Die Böen erreichen 117 km/h und mehr. Mal schauen, ob wir solche Böen auch am 1. und/oder 2. Weihnachtstag messen. Prädestiniert dafür wären die Küstenregionen bzw. die Nordseeinseln.

Ich werde heute Abend ein neues Sturm-Update einstellen!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Wetter: Weihnachten 2016 weiterhin mit großem Sturmpotential - Erinnerungen an Lothar im Jahr 1999 werden wach!

Traisen, den 20. Dezember 2016 - Während es in der Nacht zu Mittwoch noch vielfach frostig sein wird, wird es Richtung Weihnachten immer milder. Über die Feiertage gibt es fast kaum noch Frost. Am 1. Weihnachtstag werden stellenweise über 10 Grad erreicht. Am mildesten wird es dabei im Westen des Landes sein. Für weiße Weihnachten ist es damit deutlich zu warm und das gilt bis in die höchsten Lagen der deutschen Mittelgebirge. Selbst dort liegt kaum eine nennenswerte Schneedecke.
Höchstwerte am 1. Weihnachtstag lokal zweistellig, wetter.net
Ab Heiligabend wird es zudem deutlich wechselhafter und zum 1. Weihnachtstag dann auch recht stürmisch. Nach dem aktuellen Stand wird es auch am 2. Weihnachtstag stürmisch bleiben. Ein Orkantief zieht von Großbritannien nach Skandinavien. Dabei gibt es auch in Norddeutschland uns in der Mitte Deutschlands viel Wind.

Aber: es besteht zudem die Gefahr, dass sich ein so genanntes Randtief entwickeln könnte und das könnte dann in der Tat eine recht giftige Angelegenheit werden. Da werden Erinnerungen an den 2. Weihnachtstag 1999 wach. Damals entwickelte sich der Orkan Lothar aus einem solchen Randtief heraus.
Zugbahn von Orkan Lothar, der Weihnachten 1999 aus einem Randtief entstanden, wikipedia.de
Damals bildete sich Lothar recht überraschend, die Vorwarnzeit war sehr gering. Lothar zog mit seinem Zentrum mitten über Deutschland hinweg und sorgte für immense Schäden.

Auch bei den Tiefdruckaktivitäten beim kommenden Weihnachtsfest ist die Gefahr einer solchen Randtiefentwicklung gegeben. Für Details ist es aktuell aber noch zu früh.

Mehrere Wettermodelle haben das Orkantief bei den Britischen Inseln allerdings weiterhin im Programm. Auch am Dienstagabend wird besonders für den Norden Deutschlands eine stürmische Nacht vom 1. auf den 2. Weihnachtsfeiertag berechnet. Dabei wären im Norden Spitzenböen zwischen 100 und 130 km/h möglich. Aber auch Richtung Mainlinie würden die Sturmböen immer noch 70 bis 90 km/h erreichen.
Großwetterlage am 1. Weihnachtstag, die Linien gleichen Luftdrucks sind auch über Deutschland dicht gedrängt - es wird stürmisch, meteociel.fr
Nach Weihnachten würde es leicht wechselhaft und recht mild weitergehen. Immer wieder erreichen die Höchstwerte dabei bis zu 10 Grad, im Südwesten teilweise bis zu 12 oder 13 Grad.

Auch der Jahreswechsel fällt offenbar recht mild aus. Gleich mehrere Wettermodelle setzen auf mildes Wetter bis zum Jahresende. Daher gehe ich soweit zu sagen: In diesem Jahr wird es in in Deutschland kein Winterwetter mehr geben. Und auch das neue Jahr wird eher mild starten!

Unter www.wetterdata.de könnt Ihr Euch immer die aktuellsten Profikarten anschauen und damit die Berechnungen für kommenden Sonntag und Montag selbst verfolgen.


Wetter: Statt Weihnachten Sturmnachten - an den Festagen schwere Sturmlage möglich!

Wiesbaden, den 20. Dezember 2016 - Das sieht aktuell für einige Landesteile Deutschlands nicht wirklich gut aus.

Viele Menschen haben bis zuletzt auf ein schönes weißes Weihnachtsfest gehofft und jetzt das: ein Orkantief zieht von den Britischen Inseln nach Skandinavien und trifft dabei auch Deutschland. Nördlich der Mainlinie kann es am 1. Weihnachtstag ganz schön heftig zur Sache gehen. Hier drohen schwere Sturmböen von teilweise über 100 km/h.
Spitzenböen am 1. Weihnachtstag: teilweise mehr als 100 km/h, wetter.net
Auf den Nordseeinseln und an der Küste sind Orkanböen um 120 km/h sehr wahrscheinlich. Bis zum Ereignis sind es nur noch 5 Tage, damit rückt die Wetterlage langsam aber sicher immer näher und wird damit auch immer wahrscheinlicher. Und das Wetter dazu könnte grauer und trüber kaum sein. Das sieht man wunderbar, wenn man einen Blick auf die aktuelle Modellwetterkarte für den 1. Weihnachtstag wirft.
1. Weihnachtstag: trüb, grau und nass, wetter.net
Wenn nicht zahlreiche Weihnachtsbesuche anstehen würde, dann wäre es wohl das beste an so einem Tag einfach dazu zu bleiben. Da macht ein Aufenthalt im Freien keinen Spaß. Je weiter mach Richtung Norden wohnt, umso gefährlicher kann der Aufenthalt in der freien Natur auch werden.
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Sollte sich diese Prognosen in den nächsten Stunden bestätigen droht in vielen Landesteilen ein eher unruhiges Weihnachtsfest. Auf Straßen und Bahnschienen sind durch den heftigen Wind Behinderungen vorprogrammiert. Nachfolgend einige Spitzenböen für deutsche Städte, prognostiziert für den 1. Weihnachtstag:

Hamburg: 105 km/h
Bremen: 110 km/h
Kiel: 115 km/h
Rostock: 100 km/h
Berlin: 95 km/h
Hannover: 100 km/h
Essen: 90 km/h
Köln: 85 km/h
Frankfurt: 75 km/h
Leipzig: 90 km/h

Ab 117 km/h spricht man von Orkanböen. Da wäre der Norden nach aktuellem Stand nicht mehr weit davon entfernt. Für die Insel Sylt werden derzeit sogar Spitzenböen bis 125 km/h berechnet. Das wäre voller Orkan!
prognostizierte Windspitzen auf Sylt, wetter.net
Aber nicht nur in Deutschland würde es sehr stürmisch werden. Besonders die Britischen Inseln, Teile von Frankreich, Belgien und Holland sowie Dänemark und Skandinavien dürfen sich auf ein unruhiges Weihnachtsfest einstellen.

Für die schottische Hauptstadt Glasgow werden Orkanböen bis 120 km/h erwartet. Für London sind Windgeschwindigkeiten von 95 km/h möglich. In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen wären bis zu 110 km/h drin.

Ich halte Sie natürlich auf den Laufenden: heute Abend gibt es noch mal ein frisches Update!