Dienstag, 31. Januar 2017

Wetter: Minus 35 Grad - wird es bei uns bald bitter kalt?

In dieser Woche stellt sich die Großwetterlage auf fast schon frühlingshafte Temperaturen um. Am Donnerstag und Freitag erwärmt sich die Luft im Westen und Südwesten auf 10 bis 13 Grad. Am Rhein sind sogar 15 Grad nicht ausgeschlossen. Kühler bleibt es dagegen im Osten. Dort werden meist Werte um 5 Grad erreicht. Doch zugleich baut sich über Russland und Sibirien ein sehr starkes Kältepolster auf. Seit Tagen berechnen führende Wettermodelle eine ungewöhnlich starke Ansammlung von extremer Kälte. Bis auf minus 35 Grad sinken in Russland und Sibirien die Tageswerte in den kommenden Tagen und rutschen dabei im aktuellen Vergleich um 15 bis 20 Grad ab.
Mega-Kälte über Russland und Sibirien breitet sich weit nach Südwesten aus: wird es auch in Deutschland bald wieder Dauerfrost geben?
Jetzt stellt sich allerdings noch die Frage: Kommt die Kaltluft auch zu uns? Wird es bei uns auch bald wieder bitter kalt?

Das ist gut möglich, allerdings werden wir wohl kaum mit Werten um minus 35 Grad zu rechnen haben. Jedoch könnte es bei uns durchaus für eine neue Phase des Dauerfrosts reichen. Bereits in 7 bis 9 Tagen könnte es soweit sein, dass Deutschland wieder in den dauerfrostigen Bereich sinken. Nachts wären erneut Werte zwischen minus 10 und minus 20 Grad möglich.

Bisher sind es nur einige Berechnungen der Wettermodelle die dieses Kälte-Comeback sehen. Schaut man sich die Ensemble-Vorhersage an, dann sieht man zwar auch einen leichten Trend nach unten (schwarzer Pfeil), aber in der nächsten Woche noch keinen wirklichen Dauerfrost.
Ensemble-Vorhersage für den Osten: es wird langsam wieder kälter, der Hauptlauf (schwarze Linie) ist offenbar zu forsch?!
Der Hauptlauf der Wetterberechnungen (schwarze Linie) scheint etwas zu forsch in der Berechnung der Kälte zu sein. Er sieht für den Osten des Landes bereits in der kommenden Woche Dauerfrost. Das Mittel (rote Linie) aus vielen kleinen Berechnungen liegt allerdings erstmal noch über dem Gefrierpunkt. Da sind also noch einige Fragen offen.

Schauen wir uns einfach die Entwicklung der nächsten Tage an. In ein paar Tagen wissen wir sicherlich mehr!

Montag, 30. Januar 2017

Wetter: War´s das jetzt mit dem Winter 2016/2017?

Die Milderung ist da. Aus Westen ziehen seit heute Morgen Schnee- und Regenwolken über Deutschland hinweg. Vielfach hat das zu gefrierendem Regen geführt und damit gefährliches Glatteis gebildet. In vielen Regionen Deutschlands war schlittern und rutschen angesagt. Der Winter zieht sich nun zurück und besonders im Südwesten setzt starkes Tauwetter ein. Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb kommt zu der Milderung noch starker Regen. Bis Donnerstag können hier 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kommen. Daher gelten hier sogar Unwetterwarnungen vor starkem Tauwetter. Das kann zu lokalen Überschwemmungen sorgen. Das Thema Niedrigwasser am Rhein ist damit erstmal vorbei. Doch kommt der Winter nochmal zurück?

Tot ist der Winter jedenfalls noch nicht. Ganz im Gegenteil: Richtung Monatsmitte scheint sich über Russland ein Mega-Hoch aufzubauen und zwar ein Kältehoch.
ein mächtiges Hoch produziert zur Monatsmitte über Russland sehr viel Kälte
Dieses Kältehoch bildet quasi den Ausgleich zur bei uns aufkommenden Westwindwetterlage. Bei uns wird es erstmal mild und feucht bleiben. Besonders im Westen herrscht Tauwetter. Bis in die Hochlagen schmilzt der Schnee weg. Im Osten und Süden dagegen wird es nur langsam wärmer. Hier ist das Tauwetter nicht ganz so stark. Ausnahme ist wie oben beschrieben der Südwesten. 

Was macht die russische Kaltluft?

Das ist heute noch unklar. Das Kältepolster könnte auf alle Fälle ganz schön umfangreich werden. Da besteht durchaus die Möglichkeit, dass ein Teil dieser Kälte in der zweiten Februarhälfte zu uns kommt. das kann man aber heute noch nicht sagen. Es ist auch möglich, dass die Westwindwetterlage dagegen hält. Ich halte Euch auf alle Fälle auf dem Laufenden! 

Der Winter ist jedenfalls noch nicht vorbei- auch wenn es jetzt ein paar vorfrühlingshafte Tage gibt! 


Wetter: Immer milder - im Südwesten starkes Tauwetter mit Überflutungsgefahr!

Mit dem Winter geht es in den kommenden Tagen deutlich bergab. Besonders im Westen und Südwesten setzt bereits heute bis in höhere Lagen Tauwetter ein. Durch teils kräftigen Regen wird das ganze noch verstärkt.  Daher gelten aktuell für den Südwesten Unwetterwarnungen vor starkem Tauwetter. Dort besteht die Gefahr, dass die Flusspegel rasch ansteigen. Immerhin entspannt sich damit auch die Niedrigwasserlage am Rhein. Dort werden die Pegel rasch ansteigen.
Niederschlagssummen bis Dienstagabend, viel Regen im Südwesten bringt starkes Tauwetter, wetter.net
Im Westen werden ab Wochenmitte Temperaturen von deutlich über 10 Grad erreicht, im Osten bleibt es meist bei Spitzenwerten um 5 Grad. Nach dem deutschlandweit kältesten Januar seit 2010 wird es nun erstmal wärmer. In Süddeutschland war es sogar lokal der kälteste Januar seit 50 Jahren. Doch: die Kälte ist nicht weit weg. Ganz im Gegenteil. In Osteuropa sammelt sich in den kommenden 10 bis 14 Tagen immer mehr Kaltluft an. Verbreitet sinkt hier die Temperatur auf unser minus 30 Grad und das auf einer großen Fläche. So großflächig eisig kalt war es dort bisher noch nie in diesem Winter. Gut möglich, dass sich hier in der zweiten Februarhälfte auch zu uns in Gang setzt.
während wir nahezu frostfrei sind, baut sich über Russland ein extrem großes Kältepolster auf
Doch zurück zu den kommenden Tagen. Die bleiben erstmal durchwachsen. Nachfolgend die täglichen Höchstwerte. Die tieferen Temperaturen werden dabei im Osten erwartet:

Montag: 0 bis 9 Grad
Dienstag: 1 bis 8 Grad
Mittwoch: 1 bis 11 Grad
Donnerstag: 2 bis 13 Grad
Freitag: 4 bis 13 Grad
Samstag: 4 bis 10 Grad
Sonntag: 3 bis 11 Grad
Montag: 3 bis 8 Grad

Wetter: Montagmorgen startet lokal mit Glatteis!

Passt heute Morgen gut auf, denn besonders in der Mitte und im Süden des Landes fällt teils gefrierender Regen. Der Boden ist durchgefroren und darauf fällt aktuell Regen. Die Wege und Straßen sind teilweise gefährliche Rutschbahnen. Fahrt langsam und plant mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit ein. In den kommenden Tagen wird es dann immer milder. In einigen Regionen setzt starkes Tauwetter ein und dann besteht sogar Überflutungsgefahr. Doch dazu später in einem UPDATE mehr!
aus Westen zieht aktuell Regen auf und der gefriert vielfach direkt auf dem gefrorenen Boden fest, wetter.net

Freitag, 27. Januar 2017

Wetter: Nächste Woche bis 14 Grad warm - aber nicht überall!

Das war es dann erstmal mit dem Dauerfrost. Das Hoch Doris zieht sich nach Osteuropa zurück und das Tief Gordon rückt uns aus Westen auf die Pelle. Allerdings kann sich das Tief nicht komplett gegen das Hoch durchsetzen. Daher bekommen wir in der nächsten Woche eine Art Pattsituation: milder wird es überall, dabei im Westen aber deutlich wärmer als im Osten. Auch der Niederschlag fällt eher nach Westen als nach Osten hin. 

Während im Westen bei Spitzenwerten bis 14 Grad schon erste Frühlingsgefühle aufkommen können, verharren die Tageswerte im Osten meist im unteren einstelligen Bereich. Die Regenwolken kommen zudem meist auch nicht bis in den Osten voran. 
Tief Gordon bringt aus Westen milde Luft, Hoch Doris weicht nur langsam zurück, wetter.net
So sitzen wir in der kommenden Woche quasi zwischen den Stühlen. Für einen totalen Frühlingsdurchbruch reicht es nicht, aber auch nicht für eine Rückkehr des Winters. Das Land ist zweigeteilt. Der Westen erlebt einen ersten Frühlingshauch und der Osten sitzt bei Temperaturen von maximal 5 Grad im Spätwinter. 

So gestalten sich die kommenden Tage im Detail - die tieferen Tageswerte beziehen sich in der Regel auf die östlichen Regionen Deutschlands:

Samstag: minus 4 bis plus 7 Grad, im Osten am kältesten, im Westen am mildesten, weitgehend trocken, aber auch viele Wolken
Sonntag: 0 bis 7 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Hochnebel
Montag: 1 bis 8 Grad, aus Westen Regen, teils auch noch Schneeregen
Dienstag: 2 bis 9 Grad, Mix aus Sonne und Wolken
Mittwoch: 2 bis 12 Grad, mal Sonne, mal Wolken, trocken
Donnerstag: 2 bis 14 Grad, im Westen am wärmsten, teils frühlingshaft mild, später dort aber auch Regen
Freitag: 3 bis 14 Grad, im Osten weiterhin am kühlsten, Mix aus Sonne und Wolken, etwas Regen im Westen

KEINE RÜCKKEHR DES WINTERS IN SICHT!

Bis Mitte Februar ist mit heutigem Stand eine Rückkehr des Winters nicht in Sicht- zumindest nicht flächendeckend. In den westdeutschen Mittelgebirgen wird der Schnee in der nächsten Woche rasch abtauen. Im Osten und Süden wird es dagegen nur leichtes Tauwetter geben. Dort liegen die Werte nämlich nachts im leichten Frostbereich und am Tag werden dort nur wenige Grade über 0 Grad erwartet. 
Ensemble-Vorhersage für das Rheinland: schlechte Zeiten für Winterfans, meteociel.fr
Schaut man sich die aktuelle Ensemble-Vorhersage für das Rheinland an, dann kann man schon erahnen, dass die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Winterrückkehr eher gering ist. Kaum eine Berechnung geht unter den Gefrierpunkt. Im Mittel liegen die Temperaturen am Tag um 10 Grad. 

Aber: Denken wir den den März 2013. Dieser fiel damals 3 Grad kälter als üblich aus und brachte uns einen Wintermonat. Ob es dieses Jahr auch so kommt ist natürlich völlig offen, möglich ist es aber! 

Donnerstag, 26. Januar 2017

Wetter: Es wird deutlich wärmer- im Westen 10 Grad und mehr - erste Frühlingsgefühle kommen auf!

Langsam aber sicher geht nun dem Winter doch die Luft aus. Die Wetterprognosen sahen ja zunächst bereits für diese Woche eine deutliche Milderung voraus. Doch diese hat sich nun wieder verschoben: auf das kommende Wochenende. Doch dann gibt es offenbar kein Halten mehr und die milde Luft setzt sich nach und nach in allen Luftschichten durch. Auch in den Mittelgebirgen setzt Tauwetter ein. Das seit Wochen anhaltende winterliche Wetter hat damit ein vorläufiges Ende.

aus Westen wird es zunehmend milder: der Winter tritt den Rückzug an, wetter.net
Die Temperaturen erreichen bereits am kommenden Wochenende im Westen Spitzenwerte bis 8 Grad. Lediglich im Osten und Süden kann sich auch am Tag noch der leichte Dauerfrost halten. In der kommenden Woche wird es dann auch dort immer wärmer. Aber: das ganze geht vielfach ohne nennenswerte Niederschläge über die Bühne. Daher ist eher mir moderatem Tauwetter zu rechnen. Regenfälle, die den Schnee noch zusätzlich wegspülen würden sind derzeit besonders im Süden und Osten nicht in Sicht. Das Problem des Niedrigwassers wird damit an großen Flüssen wie Rhein oder Mosel nicht gelindert.

Der Flusspegel sind derzeit auf einem sehr niedrigen Stand. So kennt man die Pegel meist nur aus einem trockenen Hochsommer. Sollte ein trockenes Frühjahr folgen, könnte das fatale Folgen haben.
aufsummierte Niederschlagsmengen bis nächsten Donnerstag, wetter.net 
Die Milderung geht also zunächst recht langsam von statten. Im Westen Deutschlands können wir allerdings um die Wochenmitte herum bereits Werte um oder knapp über 10 Grad erreicht. Am Rhein können es durchaus 12 oder 13 Grad werden. Erste Frühlingsgefühle sind da inklusive. Außerdem zeigt sich dabei immer wieder die Sonne. Die großen Niederschläge bleiben offenbar erstmal außen vor!

Auch in den mittleren und höheren Lagen der Mittelgebirge wird der Schnee tauen. Auf dem über 1000 m hohen Brocken werden Höchstwerte um 5 Grad erreicht. Zum ersten Februarwochenende könnte es dann noch einen Tick milder werden...

Mittwoch, 25. Januar 2017

Wetter: Tauwetter in der kommenden Woche immer wahrscheinlicher!

Bis Samstag bleibt es noch winterlich. Das Hoch Christa hält durch. In den Nächten gibt es weiterhin teils strengen Dauerfrost. Im Süden und teilweise auch im Westen und Osten herrscht auch am Tag leichter Frost. Doch ab Sonntag scheint der Winter dann erst einmal den Rückzug anzutreten. Ich hatte ja schon vor ein paar Tagen auf diese Möglichkeit hingewiesen, wirklich sicher war das aber noch nicht. Doch nun steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es um den Monatswechsel herum deutlich milder wird mit Rege und Tauwetter bis in höhere Lagen.
Monatswechsel: deutliche Erwärmung zeichnet sich ab, ist das schon der Frühling?
Ab Sonntag zieht demnach Regen auf. Dieser kann auf dem gefrorenen Boden stellenweise zu Glatteis führen. Daher kann sich an diesem Tag nochmal eine heikle Glättelage einstellen. Mit dem Regen kommt aber auch mildere Luft. Bereits am Sonntagnachmittag ist der Frost aus den Niederungen offenbar weitgehend verschwunden. Am Montag liegen die Höchstwerte in den tiefen Lagen bei 2 bis 8 Grad. Am Dienstag könnten es bereits 4 bis 11 Grad sein. das wäre wirklich eine sehr forsche Austreibung des aktuellen Winterwetters. Immerhin hätten Tauwetter und Regen eine gute Sache: die extrem niedrigen Flusspegel würden endlich wieder ansteigen. Allerdings gebe es dann wieder ein anderes Problem: Eisstau!

Auf etlichen Flüssen hat sich bereits Eis gebildet. Bei einem plötzlichen Anstieg des Flusspegels könnten sich die Eisschollen zusammenschieben und für gefährliche Aufstauungen sorgen. Die Folge wären lokale Überflutungen. 
Höchstwerte am nächsten Mittwoch: ganz Deutschland wäre demnach Frostfrei, wetter.net
Richtung erstes Februarwochenende sieht der Trend des US-Wetterdienstes NOAA für Deutschland weiterhin frühlingshafte Temperaturen von deutlich über 10 Grad. Sogar Werte um 15 Grad wären möglich.

Ist das das Winterende? Wohl kaum! Der Winter hat in den vergangenen Jahren oft gezeigt, dass es sich auch noch bis weit in den März oder April hinein zu Wort melden kann. Schnell kann aus einer Frühlingswetterlage Anfang Februar ein neuer Wintereinbruch entstehen.

Den Winter 2016/2017 sollten wir also noch keinesfalls abschreiben! 

Wetter: Dieses Wetter macht uns krank- Feinstaubbelastung erreicht gesundheitsschädliche Werte!

Man kennt und hört es oft aus dem Sommer: die Feinstaubbelastung (PM10) erreicht gefährliche Werte von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Das ist der Schwellwert ab dem es für die Gesundheit des Menschen gefährlich werden kann. Aber nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter kann dieses gesundheitsgefährdende Problem auftreten und das tut es derzeit ganz gewaltig.

Die aktuelle winterliche Hochdruckwetterlage, die nun schon seit Wochen anhält, sorgt für eine geringe bis gar nicht vorhandene Windgeschwindigkeit. Daher können Schadstoffe in der Luft nicht abtransportiert werden und sammeln sich stattdessen immer mehr an. Sie sammeln sich unterhalb von ca. 1000 m an wie unter einer Glocke. Das ist für die menschliche Gesundheit gefährlich. Es ist zudem eine unsichtbare Gefahr.

Am vergangenen Montag (23.1.2017) haben deutschlandweit sage und schreibe 167 Messstationen den Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zum Teil deutlich überschritten. Der Maximalwert wurde mit 152 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft bestimmt – mehr als das 3-fache des Grenzwerts.

Feinstaub-Alarm: in vielen Regionen Deutschlands sind die Grenzewerte teils deutlich überschritten, Quelle: Bundesumweltamt

Die aktuelle Wetterlage macht uns krank. Feinstaub ist gefährlich für die Gesundheit des Menschen. Die Partikel gelangen über die Atemwege in den gesamten Körper und setzen sich dort fest, führen zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen, unter anderem auch Krebs. Doch wirklich zu interessieren scheint das Thema aktuell kaum einen. Das ist verwunderlich, da sonst in Deutschland wegen jeder noch so kleinen Verunreinigung ausführlich öffentlich debattiert wird.

Die obige Karte zeigt in welchen Regionen die Feinstaubbelastung besonders hoch ist. Nach Nordosten hin sind die Werte eher niedrig. Dort gab es immer wieder etwas Luftbewegung. Aber besonders nach Süden und Westen hin sind Spitzenwerte erreicht. Dort war das Hoch in den vergangenen Tagen besonders stabil, während im Nordosten kurzzeitig auch mal Tiefausläufer unterwegs waren.


Feinstaub oder manchmal auch Schwebstaub genannt, sind Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken und eine gewisse Zeit in der Atmosphäre bleiben. Die winzigen Partikel sind für das menschliche Auge unsichtbar- daher eine unsichtbare Gefahr. Es ist nachgewiesen, dass der Feinstaub schädlich für die Gesundheit des Menschen ist. Ganz vorne mit dabei bei der Feinstauberzeugung sind die Kraftfahrzeuge.

Christa hat Ausdauer: der hohe Luftdruck dauert mindestens bis Sonntag an, wetter.net
Richtig dicke und gefährliche Luft gab es am vergangenen Silvester. Durch die Böllerei wurde noch mehr Feinstaub in die Luft geblasen, bedingt durch das Feuerwerk.

GEFÄHRDUNG DAUERT WEITER AN!

Die Gefährdungslage dauert auch in den kommenden Tagen an, denn der hohe Luftdruck hält weiterhin durch. Es gibt kaum Luftbewegung und damit werden die Werte beim Feinstaub weiterhin hoch bleiben bzw. noch weiter ansteigen. Erst ab Sonntag könnte etwas Bewegung in die Wetterküche kommen und Hoch Christa beginnt zu schwächeln. Dadurch könnte die Feinstaubbelastung reduziert werden. Doch bis dahin bleibt die Luft gefährlich.

Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann sollte man auf Fahrten mit dem Auto verzichten. Zum Briefkasten oder Bäcker um die Ecke schafft man es sicherlich auch mal zu Fuß. Jede unnötige Autofahrt belastet derzeit unserer aller Gesundheit.

Montag, 23. Januar 2017

Wetter: Milderung schon wieder verschoben?

Vergangene Woche wollten einige Wettermodelle für diese Woche eine spürbare Milderung. Doch die Kälte bleibt, sie bekommt nur einen neuen Namen. Nach dem Hoch Brigitta, folgt nun das Hoch Christa. Das Ergebnis bleibt aber das gleiche: nachts oft strenger Dauerfrost und auch am Tag vielfach Werte nur im oder sogar unter 0 Grad. Nun steht für kommenden Sonntag eine Milderung aus Westen auf dem Plan. Doch nach den aktuellen Berechnungen will auch die nicht wirklich zünden.
Dauerfrost äußerst hartnäckig: Blick auf Montag in einer Woche, wetter.net
Blicken wir nach den aktuellen Berechnungen auf den nächsten Montag, dann sehen wir immer noch in weiten Landesteilen Dauerfrost. Lediglich nach Westen und Norden sieht es milder aus. Aber auch dort würden Temperaturen bis maximal 3 oder 4 Grad keine Frühlingsgefühle auslösen. Die kalte Luft und ihre Ausdauer wird oft von Wettermodellen unterschätzt. Kalte Luft ist schwerer als warme Luft und ziemlich träge. Und diese Trägheit bekommen die Wettermodelle auch in diesem Fall mal wieder recht schwer zu fassen.

Und so kommt es dann auch, dass die angebliche Milderung immer wieder um einen weiteren Tag nach hinten geschoben wird. Der Januar 2017 dürfte auf alle Fälle kälter als im langjährigen Mittel ausfallen. In der vergangenen Woche war das noch nicht sicher. Da sah es noch so aus, als würde die für diese Woche angesetzte Erwärmung das Temperaturmittel nochmal deutlich nach oben treiben. Doch das bleibt nun aus.

Das sind für die Wintersportler gute Nachrichten. Die Pistenbedingungen sind vielfach ideal. Viele Seen sind schon zugefroren und man kann Schlittschuh laufen. Aber aufgepasst: im Vorfeld muss sicher sein, dass das Betreten der Eisdecke erlaubt und auch sicher ist!

Wann nun genau die Milderung kommt, darüber halte ich Euch hier auf dem Laufenden.

Wetter: Kälteste Januar seit 2010 - Christa löst Brigitta ab!

Und wieder liegt ein kalter Morgen hinter uns. Abgesehen vom Norden und Nordosten war es wieder sehr kalt. Stellenweise wurden am Montagmorgen bis zu minus 20 Grad gemessen. Direkt über dem Erdboden waren es am Flughafen in München sogar minus 23 Grad. Der Winter geht weiter. Das Hoch Brigitta wird nahtlos durch das Hoch Christa abgelöst. Dabei haben sich in den Norden Wolken geschmuggelt. Die bringen stellenweise etwas Regen oder Sprühregen. Daher ist es dort auf den Straßen derzeit auch recht glatt. 
auf Brigitta folgt das Hoch Christa: die Kälte bleibt, wetter.net
In den kommenden Nächten müssen wir weiterhin mit eisiger Kälte rechnen. Auch am Tag ist es meist kalt. Lediglich im Norden werden leichte Plusgrade erreicht. Die Milderung, die sich Wochenmitte durchsetzen sollte ist verschoben. Nun soll es frühestens ab dem Sonntag wieder milder werden. Doch das muss man erstmal abwarten. Vielleicht wird das ganze wieder nach hinten verschoben. Das sind die Tageshöchstwerte der kommenden Tage:

Dienstag: minus 6 bis plus 3 Grad
Mittwoch: minus 6 bis plus 2 Grad
Donnerstag; minus 5 bis plus 2 Grad
Freitag: minus 4 bis plus 4 Grad
Samstag: minus 4 bis plus 5 Grad
Sonntag: 0 bis 6 Grad
Montag: 0 bis 7 Grad
Dienstag: 0 bis 10 Grad

Dabei gibt es am Dienstag noch dichte Wolken, doch dann ist es Mittwoch bis Samstag weitgehend freundlich und trocken. Ab Sonntag könnten dann aus Nordwesten Regenfälle aufziehen und es würde spürbar milder werden. Doch wie gesagt: das ist alles noch unsicher!

Bis dahin werden immer mehr Seen und kleine Flüsse zufrieren. Doch bevor man die Eisfläche betritt sollte man sich dringend vergewissern, dass das a) erlaubt und b) auch sicher ist. Trägt die Eisfläche? Daher sollte man besser nur Eisflächen betreten, die auch offiziell freigegeben sind!

Sonntag, 22. Januar 2017

Wetter: Kaltes Winterwetter dauert an - in der kommenden Woche ändert sich nichts!

Na, habt Ihr das schön Winterwetter genießen können? Ich habe einen Ausflug auf den über 600 m hohen Donnersberg in der Pfalz (bei Kaiserslautern) unternommen. Dort lagen ca. 10 cm Schnee und viele Kinder waren mit ihren Schlitten unterwegs. Ich hatte meinen leider vergessen. Das sonnige und trocken Winterwetter dauert aber auch in der gesamten kommenden Woche an. Am Tag kann es besonders im Norden und Westen mal leichte Plusgrade geben. Das war es dann aber auch schon. Nachts wird es überall frostig. Stellenweise minus 10 bis minus 20 Grad kalt. Kleine Flüsse und Seen werden daher weiter zufrieren. Wir erleben derzeit den kältesten Januar seit dem Jahr 2010. Deutschlandweit liegen die Temperaturen aktuell fast 1,5 Grad unter dem langjährigen Mittel der Jahr 1961 bis 1990.
es bleibt weiterhin kalt: nachts gibt es überall Frost und das verbreitet unter minus 10 Grad, wetter.net
Dabei scheint überwiegend die Sonne. Zum Wochenstart können ein paar Wolken vorbeiziehen. Stellenweise lassen die auch mal etwas Schnee zurück. Viel wird das aber nicht sein. Nach Wochenmitte wird es dann wieder sonniger und es bleibt trocken. Damit können sich die Wintersportgebiete in der gesamten Woche über eine Fortdauert der tollen Wintersportbedingungen freuen.

Ob sich dann zum letzten Januarwochenende die Großwetterlage umstellt ist nach wie vor unsicher. Seit einigen Tagen wird eine mögliche Milderung immer wieder nach hinten verschoben. Wann sie denn letztlich einsetzen wird, dass kann man heute weiterhin nicht sagen!

Freitag, 20. Januar 2017

Wetter: Über Russland sammelt sich neue Kaltluft an!

Wie erwartet verschiebt sich die Erwärmung derzeit immer weiter nach hinten. Anfangs berechneten die Wettermodelle für Mitte der kommenden Woche Temperaturen von deutlich über dem Gefrierpunkt. Im Westen standen sogar 10 Grad zu Debatte und dazu sollte von West nach Ost Regen mit gefährlicher Glättebildung aufziehen. Doch davon ist mit Stand heute nicht mehr viel geblieben. Ich hatte ja bereits vor einigen tagen Tagen erklärt, dass gerade bei stabilen Kältehochs die Wettermodelle Probleme bei den Berechnungen haben. Die Kaltluft wird meist unterschätzt. Sie ist sehr hartnäckig. Nun wird erst am letzten Januarwochenende von einem spürbaren Rückzug der Kaltluft ausgegangen. Doch zeitgleich füllt sich nach aktuellen Stand über Russland und Osteuropa ein neues Kältereservoir auf. Will uns das im Februar einen Besuch abstatten?

Trend zum Monatswechsel: Kampf der Luftmassen! Während aus Westen die milde Luft anklopft, formiert sich über Osteuropa massive Kaltluft. Wer macht das Rennen?
Die milde Atlantikluft und die eiskalte russischen Festlandsluft könnten sich wieder mitten über Deutschland treffen. Die Temperaturen stürzen in Russland buchstäblich in den Keller. Besonders schön sieht man das am Temperaturtrend für Moskau. Mitte kommender Woche, wenn es bei uns langsam milder wird, rutschten dort die Temperaturen schlagartig nach unten. Dann in der russischen Hauptstadt Tageswerte zwischen minus 15 und minus 20 Grad möglich. Bei uns würde man so was "knackig kalt" nennen. 

Aus heutiger Sicht ist völlig offen, was nach dem Monatswechsel genau passiert. Kommt die milde Luft weiter nach Osten voran? Oder kann sich die kalte Luft aus Russland bis nach Mittel- und Westeuropa durchsetzen? 
nächste Woche rauschen die Temperaturen in Moskau in den Keller: Väterchen Frost schlägt zu, wetter.net 
Die Klimamodelle sind sich für den Februar nicht einig. die langfristigen Wettertrends werden alle paar Stunden neu bestimmt und fast genauso oft wechselt dieser Klimatrend auch seine "Meinung". Mal wir die Kälte vorn gesehen und mal die Warmluft. Ich sehe noch alles als völlig offen an. 

Ob der Winter im Februar noch mal richtig seine Krallen bei uns ausfährt oder ob der Frühling schon mal Hallo sagt, darüber halte ich Euch in den kommenden Tagen auf dem Laufenden.

Jetzt sollten wir alle das überall trockene und vielfach freundliche Wochenendwetter genießen!

Wetter: Italien weiter schwer gebeutelt - nach dem Schnee folgt das Hochwasser!

Italien kommt einfach nicht zur Ruhe. In den Abruzzen sind in den vergangenen Tagen bis zu 2,5 m Schnee gefallen. Viele Straßen waren bzw. sind immer noch unpassierbar. Dann kam es auch noch zu einem neuen Erdbeben mit fatalen Folgen: eine Lawine wurde ausgelöst und traf genau auf ein Hotel. Es gab Tote, Verletzte und Vermisste. Doch damit nicht genug. Nun droht in den kommenden Tagen Tauwetter und teils kräftiger Regen. Die Schneefallgrenze steigt bis in die höheren Lagen an. Es droht nun besonders in den tieferen Lagen ein kräftiges Hochwasser. Ganz unten in den Niederungen fielen die Niederschläge zuletzt ohnehin schon als Regen und die Flusspegel sind bereits markant angestiegen. Mit dem starken Tauwetter droht nun eine Verschärfung der Lage. Zudem können sich in den höheren Lagen wieder neue Lawinen bilden und für zusätzliche Gefahren sorgen.
bis Montagabend kann es besonders in den Abruzzen wieder kräftige Niederschläge geben, meist bis in die Hochlagen als Regen
Erst im Lauf der kommenden Woche beruhigt sich dann die Wetterlage allmählich und die Menschen können langsam aufatmen und mit dem großen Aufräumen beginnen. Wollen wir hoffen, dass nicht wieder bald ein neues Erdbeben ereignet und das auch Petrus ein Einsehen hat und die Menschen vor neuen Wetterkapriolen bewahrt!

Donnerstag, 19. Januar 2017

Wetter: Eisig kalte Nächte und Tage!

In der vergangenen Nacht ist der Quecksilber wieder deutlich in den Keller gerutscht. Stellenweise wurden unter minus 10 Grad gemessen. In Oberstdorf wurden sogar minus 21 Grad gemessen. Direkt über dem Erdboden in 5 cm Messhöhe wurde in Weiden in der Oberpfalz sogar minus 22 Grad registriert und auch in München waren es in dieser Höhe immer  noch satte minus 20 Grad. In Bamberg und Hof wurden minus 16 Grad gemessen. Auch in Nürnberg dürften die Menschen heute morgen bei minus 14 Grad ganz schön gefroren haben. Zwar scheint heute vielfach die Sonne vom Himmel, so richtig warm will es aber nicht werden.

Die eisigen Nächte werden uns zudem noch eine ganze Zeit lang begleiten. Bis weit in die nächste Woche hinein dominieren nachts die eisigen Temperaturen. Einzig allen Richtung Nord- und Ostsee ist es nicht ganz so kalt. Da kann die Nacht direkt an der See auch mal ganz ohne Frost ablaufen. Sonst bleiben die eisigen Nächte und Tage vor allen Dingen in der Mitte und im Süden weiterhin ein Thema.
Sonntagmorgen: weiterhin eisig kalt, wetter.net

Wetter: Herrliches Winterwetter in den deutschen Mittelgebirgen!

Das kommende Wochenende sollten Winter- und Schneefreunde nutzen, um einen Ausflug in die höheren Lagen zu unternehmen. In den deutschen Mittelgebirgen liegt weiterhin recht viel Schnee. Generell ist es aber auch so, dass man schon ab 200 bis 300 m vielfach auf eine dünne Schneedecke treffen kann. Nur in den Niederungen des Westens und Nordens ist es meist noch grün. Die aktuellen Schneehöhen können sich durchaus sehen lassen:

Fichtelberg im Erzgebirge: 115 cm
Brocken: 103 cm
Wasserkuppe: 65 cm
Kahler Asten: 60 cm
Carlsfeld: 58 cm
Braunlage: 55 cm
Neuhaus: 52 cm
Zwiesel: 50 cm
Freudenstadt: 36 cm
Chemnitz: 27 cm
Kleiner Feldberg im Taunus: 26 cm
Bad Marienberg im Westerwald: 23 cm
Regensburg: 11 cm

Vielfach reicht die Schneedecke auf alle Fälle zum Rodeln oder für eine winterliche Wanderung aus. Das Wetter spielt am kommenden Wochenende ebenfalls mit. Es bleibt dank Hoch Brigitta durchweg trocken. Die Höchstwerte erreichen am Samstag minus 3 bis plus 6 Grad, dabei ist es im Nordwesten am wärmsten. Der Sonntag bringt Temperaturen zwischen minus 4 uns plus 2 Grad. Man sollte sich also unbedingt warm anziehen. Abgesehen von den küstennahen Regionen haben wir am Samstag- und Sonntagmorgen mit mäßigem bis strengem Frost zu rechnen. Vielfach liegen die Frühwerte zwischen minus 5 und minus 10 Grad, lokal sogar bei bis zu minus 20 Grad.

Wetter: Kälte kann sich im Osten behaupten - kein Niederschlag in Sicht!

Stadecken-Elsheim, den 19. Januar 2017 - Das trockene Hochdruckwetter scheint uns noch eine ganze Weile zu begleiten. Die aktuellen Berechnungen der Wettermodelle deuten darauf hin, dass es mindestens bis zum letzten Januar-Wochenende trocken bleibt. Da tut sich einfach nicht viel. Wir sitzen mitten im Hoch fest. Es wird zwar zeitweise etwas milder, aber eine durchgreifende Erwärmung ist derzeit nicht in Sicht. Im Osten kann es sogar in den gesamten nächsten 7 Tagen dauerfrostig bleiben.

So gestalten sich die kommenden Tage:

Freitag: minus 5 bis plus 4 Grad
Samstag: minus 3 bis plus 6 Grad
Sonntag: minus 4 bis plus 2 Grad
Montag: minus 3 bis plus 4 Grad
Dienstag: minus 4 bis plus 6 Grad
Mittwoch: minus 4 bis plus 3 Grad
Donnerstag: minus 4 bis plus 5 Grad
Freitag: minus 2 bis plus 7 Grad
Samstag: minus 2 bis plus 7 Grad

Das Wetter dazu ist wenig spektakulär. Es bleibt überwiegend trocken. Lediglich am Dienstag/Mittwoch könnten sich in den Nordosten einige Wolken mit etwas Schnee oder auch gefrierendem Regen verirren. Das ist heute aber noch sehr unsicher. Insgesamt ist das Hoch Brigitta sehr stabil.
Hoch Brigitta beweist Ausdauer, wetter.net
Es hat sich über weiten Teilen Europas ausgebreitet und verhindert jeglichen Schwung in der Atmosphäre. Werde Stürme mit Regen, noch kräftige Schneefälle haben daher eine Chance bis zu uns nach Deutschland vorzudringen. Ob sich daran zum Monatswechsel etwas ändert, muss man abwarten!

Mittwoch, 18. Januar 2017

Wetter: Großes Winter-Finale im Februar? Der aktuelle Langfristtrend sieht Kälte und Schnee!

Stadecken-Elsheim, den 18. Januar 2017 - Da werden jetzt wieder einige "Kollegen" stöhnen: Schon wieder erzählt der Jung etwas über das Wetter im nächsten Monat! Das tue ich aber gar nicht. Es geht bei den längerfristigen Ausblicken nie um echte Wetterprognosen, sondern immer nur um klimatologische Trends. Das ist alles. Wenn das die "Kollegen" der Wetterbranche mir gerne als PROGNOSE auslegen, dann ist das deren freie Auslegung. Regelmäßig erstellt der US-Wetterdienst NOAA längerfristige Trends über Monate hinweg. Das sind in der Tat nur lockere Klimatrends nach denen keiner seinen Urlaub oder was auch immer planen sollte. Trotzdem wurden sie nach wissenschaftlichen Kriterien erstellt. Auch andere Wetterdienste erstellen solche längerfristigen Trends.
Klimatrend Februar 2017: Temperaturabweichungen vom langjährigen Mittelwert
Nach dem aktuellen Klimatrend für Februar soll der Monat in vielen Regionen Europas kälter als im langjährigen Durchschnitt ausfallen. Nach aktuellem Stand könnte das auch Deutschland treffen. Ein "zu kalter" Monat Februar wird nach diesem Klimatrend als "wahrscheinlich" angesehen. Aber aufgepasst! Dies bezieht sich auf den gesamten Monat. Es wird nicht gesagt wie einzelne Wochen oder gar Tage verlaufen könnten. D.h. es kann zwei Wochen ganz schrecklich kalt werden und die anderen zwei Wochen wärmer als normal und schon hätte man im Schnitt auch noch einen "zu kalten" Monat.

Beim Niederschlag könnte besonders im Süden mehr als üblich vom Himmel kommen, während der Norden etwas trockener als üblich ausfallen soll. Betrachtet man das in Zusammenhang mit der negativen Temperaturabweichung könnte das auf schneereiche Zeiten hindeuten.

Klimatrend Februar 2017: Niederschlagsabweichungen vom langjährigen Mittelwert
Schaut man sich zum Abschluss noch die Karte mit den simulierten mittleren Durchschnittstemperaturen an, dann erkennt man, dass der Februar im Schnitt im ganzen Land frostig werden könnte. So oder so noch mal der Hinweis: das ist keine Wettervorhersage. Eine Wettervorhersage über Wochen oder gar Monate ist nicht möglich. Man kann auch heute nicht sagen wie das Wetter an bestimmten tagen im Februar werden könnte. Das weiß ggf. nur Petrus.
Klimatrend Februar 2017: Mittlere Temperaturen für Deutschland meist um oder unter 0 Grad
Zudem wird auch der Klimatrend mehrmals am Tag neu gerechnet. In ein paar Stunden kann das Ergebnis schon wieder etwas anders aussehen. Lassen wir uns überraschen. Vielleicht gibt es dann ja einen Trend der Freunden eines milden Winters besser gefällt 😏

Wetter: ACHTUNG GLATTEIS!

Stadecken-Elsheim, den 18. Januar 2017 - Während es in weiten Teilen Deutschlands meist unter Hochdruckeinfluss ruhig bleibt, kann es am frühen Donnerstagmorgen im Nordosten ziemlich rutschig werden. Zuvor sinken dort die Werte in den frostigen Bereich. Morgen ziehen dann besonders an der Ostsee-Küste Wolken mit Regen auf. Und dieser Regen kann hier stellenweise gefrieren und für gefährliches Glatteis sorgen.
Glatteis-Wetterlage am Donnerstagmorgen, betroffen ist der Nordosten, wetter.net
Besonders in Mecklenburg-Vorpommern könnte es daher morgen früh richtig glatt werden. Seid hier unbedingt vorsichtig und wagt euch erstmal nur ganz langsam aus dem Haus. Je näher ihr an der Ostseeküste wohnt, desto höher ist die Chance morgen früh mit Glatteis in Berührung zu kommen. Der meist leichte Regen gefriert direkt am Erdboden fest und führt zu dem gefürchteten Blitzeis. Seid morgen früh in der angesprochenen Region unbedingt vorsichtig. Die Temperaturen liegen dort um den Gefrierpunkt.
Frühwerte im Nordosten um den Gefrierpunkt , wetter.net

Wetter: Die Milderung kommt auf leisen Sohlen!

Stadecken-Elsheim, den 18. Januar 2017 - In dieser Woche wird es im Nordwesten immer wieder für positive Temperaturen reichen. Im Rest des Landes liegen wir meist unter 0 Grad- am Tag wie auch in der Nacht. Vergangene Nacht wurden in Oberstdorf knapp minus 18 Grad gemessen. In Garmisch-Partenkirchen waren es direkt über dem Erdboden sogar minus 21 Grad. Am wärmsten war es an der Nordsee. So wurden auf Helgoland plus 2 Grad gemessen. Nächste Woche kommt dann die Milderung. Aber die kommt erstmal nur in der Höhe so richtig an. Das führt dazu, dass wir am dem Wochenende in lagen von 1000 m fast die gleichen Höchstwerte wie unten im Tal haben. Unten liegt die kalte Luft und oben wird es durch die milde Luft einfach wärmer.
zum Monatsende bläst der Atlantik zur Attacke, am Boden kann sich die kalte Luft allerdings erstmal noch halten
Die Milderung setzt bereits am kommenden Wochenende in er Höhe ein. Die warme Luft schiebt sich über die kalte Luft am Erdboden. Niederschläge sind für die kommende Woche allerdings kaum zu sehen. Daher ist eine Glatteis-Wetterlage aktuell eher fraglich. Es wird einige Tage dauern bis sich die milde Höhenluft bis ganz runter durchgesetzt hat. Das wird zur Folge haben, dass wir zeitweise in 1000 m leicht höhere Werte als unten im Tal bekommen werden.
der Dauerfrost hält sich in den Niederungen hartnäckig: Höchstwerte am nächsten Dienstag, wetter.net
Es wird wahrscheinlich die gesamte kommende Woche brauchen bis sich die Milderung in allen Luftschichten durchgesetzt hat. Da wir nach dem heutigen Stand der Wettermodelle auch keinen Niederschlag erwarten, wird das ganze recht entspannt ablaufen. das wäre natürlich eine positive Nachricht, da eine markante Glatteis-Wetterlage wie gesagt ausbleiben würde.
Höchstwerte am nächsten Freitag (27. Januar 2017): Deutschland ist auch in den Niederungen fast frostfrei - zumindest am Tag, wetter.net
Auch die Ensemble-Vorhersagen legen die Vermutung nahe, dass es in der kommenden Woche auch in den Niederungen immer wärmer werden könnte und wir aus dem Dauerfrost herauskommen könnten. Am längsten frostig würde es demnach in den Niederungen des Südens und Ostens bleiben. Der Nordwesten bekommt es ja schon in dieser Woche mit Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt zu tun.
langsam kriecht die Temperatur aus dem Kälte-Keller, meteociel.fr
An der Ensemble-Vorhersage kann man gut erkennen, wie Wetterprognosen ab dem 25./26. Januar immer unsicherer werden. Man erkennt, dass das Mittel aus allein einzelnen Berechnungen langsam über die 0-Grad-Marke zieht. der Prozess geht aber sehr schleppend voran. Erst Richtung Monatsende würde das Rhein-Main-Gebiet so wirklich aus dem Dauerfrost herauskommen.

Es bleibt weiter spannend und ich bleibe für Euch dran!

Dienstag, 17. Januar 2017

Wetter: Der Winter kämpft!

Stadecken-Elsheim, den 17. Januar 2017 - Nach dem Frost wird es nächste Woche spürbar milder. So wollten es die aktuellen Berechnungen der Wettermodelle in den vergangenen Tagen. Doch heute Abend bekommt das ganze einen Dämpfer. Wie ich bereits zuvor schrieb wird Kaltluft von den Wettermodellen gerne unterschätzt. die jahrelange Erfahrung zeigt: wenn kalte Luft erstmal da ist, dann bracht milde Atlantikluft meist mehrere Anläufe um sich durchsetzen zu können. Ein klein wenig milde Luft mit etwas Regen kann morgen Abend auch schon ganz im Norden und im Nordwesten zuschlagen. Dann kann es dort sogar für Glätte reichen. Also bitte in der Nacht zum Donnerstag vorsichtig sein!
Modellwetter Nacht zum Donnerstag: im hohen Norden kann es Regen mit Glättebildung geben, wetter.net
Allerdings muss man auf der Modellwetterkarte schon ganz genau hinsehen, um dort die Niederschlagssysmbole sehen zu können. So wirklich feucht will es nämlich nicht werden. Dazu ist das Hoch Brigitta einfach zu stark. Das Hoch hält dagegen. Ganz im Norden von Schleswig-Holstein können 3 bis 5 Grad erreicht werden. Sonst ist es morgen weitgehend frostig.Donnerstag und Freitag kann es im Norden immer wieder etwas Regen mit Glättegefahr geben. Sonst bleibt es im gesamten Land trocken. Am Wochenende herrscht in den Mittelgebirgen tolles Ausflugswetter: Ab in den Schnee! Und den Schlitten nicht vergessen. In den Mittelgebirgen liegt ab 300 bis 400 m mindestens 10 cm Schnee.Weiter nach oben werden es schnell 20 bis 30 cm oder noch mehr.

Nächste Woche kommt dann die milde Luft. Aber sie schafft es nur ganz zögerlich sich auch am Erdboden durchzusetzen. Während am Erdboden vielfach noch leichter Frost herrscht, würden in den höheren Lagen der Mittelgebirge bereits 1 bis 3 Grad über 0 Grad erreicht werden.
Höchstwerte am nächsten Mittwoch: vielfach in den Niederungen immer noch frostig, wetter.net

Warten wir ab, was die Wettermodelle am Mittwochmorgen berechnen. Von frühlingshaften Werten über 10 Grad ist heute Abend jedenfalls nichts mehr zu sehen. Vielleicht sehen wir schon morgen, dass sich der Dauerfrost doch noch bis Monatsende behaupten kann...wer weiß!?

Wetter: Winter zieht sich bald zurück!

Stadecken-Elsheim, den 17. Januar 2017 - Da geht dem Herrn Winter offenbar in der Tat bald ein wenig die Puste aus. Die Anzeichen verdichten sich nun immer mehr, dass es nächste Woche aus Westen deutlich milder wird. Das zeigt auch die Ensemble-Vorhersage für Frankfurt am Main. Die Kurve für die 2-Meter-Temperaturen macht einen deutlichen Satz nach oben. Zum Monatswechsel wären sogar Werte Richtung der 10-Grad-Marke möglich.
Winter auf Rückzug? Ensemble-Vorhersage Frankfurt am Main, meteociel.fr
War´s das dann mit dem Winter? Das kann man aktuell nicht sagen. Außerdem kommt ja noch ein ganzer Wintermonat, nämlich der Februar und der kann auch noch mal ordentlich Kälte und Schnee bringen. Das Langfristmodell des US-Wetterdienstes NOAA sieht aktuell einen eher durchschnittlich temperierten Februar auf uns zukommen. Dabei soll es deutlich weniger Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt geben. Ob es wirklich so kommt, dass kann man heute aber noch nicht sagen. Das ist lediglich ein Klimatrend.
Wetter-Trend Marienberg (Erzgebirge): es könnte bald Tauwetter geben

Wetter: Geht dem Winter nächste Woche die Puste aus? Glatteis und Frühlingstemperaturen im Anmarsch!

Stadecken-Elsheim, den 17. Januar 2017 - Vor einigen Tagen berichtete ich an dieser Stelle noch über die Möglichkeit, dass sich der Winter vielleicht noch bis Monatsende mit Dauerfrost behaupten könnte. Doch danach sieht es aktuell ganz und gar nicht mehr aus. Es kündigt sich für nächste Woche eine deutliche Milderung an. Besonders im Westen wären Spitzenwerte bis 12 oder 13 Grad möglich. Auch der Osten würde demnach auftauen. Vom Atlantik könnte sich nach aktuellem Stand milde Luft und auch Niederschläge durchsetzen. Die fielen teilweise als Regen und würden besonders nach Osten und Süden hin zu einem extremen Glatteis-Chaos führen.
Wetter-Trend: nächste Woche wird der Dauerfrost offenbar weit nach Osteuropa verdrängt
Doch bis dahin sind es noch ein paar Tage und es wäre nicht das erste Mal, dass die Wettermodelle eine hochwinterliche und sehr kalte Wetterlage einfach zu früh beenden. Immer wieder kann man nämlich beobachten, dass die Großrechner ihre liebe Mühe haben, wenn es darum geht festzustellen, wann winterliche Kaltluft aus Deutschland bzw. Mitteleuropa vertrieben wird.

In den nächsten Tagen herrscht erstmal in vielen Regionen Dauerfrost. Einzige Ausnahme: der Nordwesten und zeitweise auch der Nordosten. Dort können leichte Plusgrade erreicht werden. Sonst ist es rund um die Uhr frostig. Die Nachtwerte sinken teilweise unter minus 10 Grad. Heute Morgen wurden bis minus 15, direkt am Erdboden sogar bis minus 19 Grad gemessen.

Immer dann, wenn der Himmel aufklart kann die Temperatur besonders über Schnee stark absinken.
Tiefstwerte am Donnerstagmorgen, wetter.net 
In den nächsten Nächten können sogar bis zu minus 20 Grad erreicht werden. Neuschnee ist allerdings erstmal nicht in Sicht. Die nächsten Niederschläge kündigen sich für die kommende Woche an. Dann aber wie gesagt oftmals als Regen mit gefährlicher Glätte. Am kommenden Wochenende heißt es allerdings in Lagen ab 200 bis 300 m Ski und Rodel gut.

Das herrliche Winterwetter sollten wir ausnutzen! Ich fahre am Wochenende in den Hunsrück 😉


Montag, 16. Januar 2017

Wetter: Dauerfrost zur Winter-Halbzeit!

Stadecken-Elsheim, den 16. Januar 2017 - Halbzeit beim meteorologischen Winter 2016/2017. Der Winter geht bei uns Wetterfröschen vom 1. Dezember bis zum 28. Februar. Gestern war somit Halbzeit. Die Bilanz ist gemischt. Im Vergleich zum aktuellen langjährigen Mittel der Jahre 1986 bis 2015 war der Dezember 0,5 Grad wärmer. Der Januar 2017 ist dagegen bisher fast 2 Grad kälter als der langjährige Mittelwert. Wir erleben wieder einen richtig winterlichen Januar und derzeit den kältesten Januar seit 2010. Das wird sich nun auch so fortsetzen, denn in vielen Landesteilen erwarten wir nun mindestens eine Woche Dauerfrost.
Trend der Temperaturen für die kommenden 7 Tage: in weiten Teilen Europas bleibt es bei Dauerfrost
Schnee ist in den nächsten Tagen kaum noch zu erwarten. Stellenweise rieseln hier und da vielleicht mal ein paar Flocken aus der Hochnebeldecke vom Himmel. Das war es dann aber auch schon. Es wird vor allen Dingen eins: kalt. Besonders die Nächste fallen recht frostig aus. Über Schnee kann es dabei rasch auf unter minus 10 Grad gehen. Ich erwarte in einigen höher gelegenen Senken sogar Tiefstwerte bis nahe minus 20 Grad. Das wird ganz schön kalt werden. Doch auch dort, wo kein Schnee liegt, kommen Tiefstwerte um minus 5 bis minus 10 Grad erreicht werden.
bitterkalte Nächte stehen an: regional sind Werte unter minus 15 Grad möglich, wetter.net
Nur die küstennahen Regionen müssen nicht so stark frieren. Hier kann es teilweise sogar frostfrei bleiben. Beim Wetter passiert in den kommenden Tagen nicht viel. Mal scheint die Sonne, mal ziehen Wolken durch, stellenweise kann sich auch den ganzen Tag hartnäckiger Hochnebel halten. Neuschnee ist nicht zu erwarten. Nachfolgend einmal die Spanne der täglichen Tageshöchstwerte:

Montag: minus 6 bis plus 2 Grad
Dienstag: minus 6 bis plus 2 Grad
Mittwoch: minus 7 bis plus 2 Grad
Donnerstag: minus 7 bis plus 2 Grad
Freitag: minus 7 bis plus 3 Grad
Samstag: minus 7 bis 0 Grad
Sonntag: minus 7 bis 0 Grad
Montag: minus 6 bis 0 Grad

Wir erwarten in den nächsten Tagen ruhiges Hochdruckwetter. Das neue Hoch heißt Brigitta. Überall wo Schnee liegt, da bleibt er auch erstmal liegen. Die Wintersportbedingungen in den deutschen Mittelgebirgen sind oftmals gut bis sehr gut. das gilt auch noch für das kommende Wochenende.
Hoch Brigitta sorgt für ruhiges Winterwetter, wetter.net


Samstag, 14. Januar 2017

Wetter: Dauerfrost nonstop - der gesamte Januar wird offenbar eisig bleiben!

Stadecken-Elsheim, den 14. Januar 2017 - Wer hätte das nach diesem doch recht milden und schneearmen Dezember gedacht: der Januar 2017 bringt uns nun der Dauerwinter. Während es heute und morgen noch zu regionalen Schneefällen und teils kräftigen Schneeschauern kommen kann, setzt ab Montag Dauerfrost ein. Lediglich die küstennahen Regionen bekommen dann noch Werte leicht über 0 Grad ab. Sonst sieht es so aus, als könne sich dieser Dauerfrost die gesamte zweite Januarhälfte halten. Dort wo sich bis Montag eine Schneedecke gebildet hat, wird diese auch eine sehr lange Zeit liegen bleiben. Besonders in Lagen ab 300 m heißt es daher nun dauerhaft: Ski und Rodel gut!

Der Januar 2017 scheint der kälteste Januar seit 2010 zu werden. Bereits jetzt liegen die mittleren Temperaturen deutschlandweit gesehen rund 0,8 Grad unter dem 30-jährigen-Mittelwert.
In der Höhe strömt immer wieder sehr kalte Luft zu uns und die sorgt auch in den Niederungen für Dauerfrost, meteociel.fr
Die Nächte werden vielerorts bitter kalt, denn die Tiefstwerte sinken stellenweise auf minus 10 bis minus 15 Grad. Am Alpenrand und im Erzgebirge sind auch minus 20 Grad möglich. Nach ein nach gefriert auch so mancher See komplett zu. Vor dem Betreten sollte man sich aber unbedingt versichern, dass die Eisfläche auch trägt. Dabei geraten wir weitgehend unter Hochdruckeinfluss. Da sich aber immer wieder leichter Tiefdruckeinfluss dazwischenmogeln kann, besteht die Möglichkeit, dass es ab und zu auch zu leichten Schneefällen kommt.
Temperaturtrend Münschen: bis auf Weiteres sind keine positiven Temperaturen mehr zu erwarten, wetter.net
Aus heutiger Sicht bleibt der Dauerfrost offenbar bis Ende Jauar erhalten. Erst dann deutet sich beim längerfristigen Trend eine leichte Milderung an. Das ist aber noch völlig offen. Jetzt heißt es erstmal: der Winter ist da und er bleibt auch mal da. Vielleicht bekommen bis Sonntag oder Montag auch noch Regionen Schnee ab, die bisher grün geblieben sind. So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Sonntag: minus 3 bis plus 2 Grad, im Tagesverlauf immer wieder leichte Schneefälle oder Schneeschauer
Montag: minus 5 bis plus 2 Grad, noch einige Schneeflocken, sonst weitgehend trocken und ab und zu Sonne
Dienstag: minus 5 bis plus 2 Grad, meist ruhiges Hochdruckwetter
Mittwoch: minus 7 bis minus 1 Grad, trocken, mal Sonne, mal Wolken
Donnerstag: minus 8 bis minus 3 Grad, mal Sonne, mal Wolken und trocken
Freitag: minus 7 bis minus 2 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und Hochnebel, trocken
Samstag: minus 7 bis minus 1 Grad, weitgehend trocken, ab und zu Sonnenschein
Sonntag: minus 7 bis minus 2 Grad, aus Südosten ziehen Schneefälle ins Land, sonst weitgehend trocken

Die Temperaturspanne bezieht sich jeweils auf die Tageshöchstwerte in Deutschland.

Freitag, 13. Januar 2017

Wetter: Tief Egon brachte Orkanböen!

Stadecken-Elsheim, den 13. Januar 2017 - Wie bereits gestern vermutet wurde nicht Schneefall oder Glätte in der vergangenen Nacht zur großen Gefahr, sondern der starke Wind den uns das Tief Egon brachte. Im Saarland wurden Orkanböen bis 126 km/h gemessen und das in tiefen Lagen. Im Pfälzer Wald weht der Wind mit fast 150 km/h. Das ist beides voller Orkan, sprich Windstärke 12. Es gab zahlreiche Schäden, Bäume stürzten um. Straßen- und Schienenwege sind blockiert, es kam zu Stromausfällen. Egon zieht nun weiter nach Ostdeutschland und verlässt Deutschland gegen Nachmittag. In den Mittelgebirgen gab es viel Neuschnee. Oberhalb von 300 bis 400 m herrscht auf den Straßen teils Chaos. In den Niederungen ist es mit der Schneedecke oftmals nichts geworden. Aber das war absehbar. Neuer Schnee kündigt sich allerdings für den Abend an.
am späten Freitagabend ziehen aus Westen neue Schnee- und Regenfälle auf, wetter.net
Wir müssen auch am Wochenende noch mit Schnee rechnen. Hier mal der Wettertrend für die nächsten Tage:


Samstag: minus 3 bis plus 3 Grad, aus Westen neue Schneefälle, kaum Sonnenschein
Sonntag: minus 3 bis plus 3 Grad, Sonne, Wolken und noch etwas Schnee
Montag: minus 5 bis plus 2 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und etwas Schnee
Dienstag: minus 6 bis plus 1 Grad, mal Sonne, mal Wolken, noch ein paar Flocken
Mittwoch: minus 7 bis minus 1 Grad, zeitweise freundlich, stellenweise auch den ganzen Tag Hochnebel, trocken
Donnerstag: minus 8 bis minus 1 Grad, trockenes und kaltes Winterwetter
Freitag: minus 6 bis minus 2 Grad, trocken, zeitweise Sonnenschein

Samstag: minus 5 bis minus 1 Grad, Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schneeschauern

Aber aufgepasst: heute Abend gibt es im Westen und Nordwesten nochmal Sturm. Es wird zwar nicht so stark wie bei Tief Egon sein, aber immerhin sind Böen zwischen 80 und 90 km/h möglich. 
neue Sturmböen in der Nacht zu Samstag, wetter.net
Ab nächster Woche stellt sich dann ruhiges Dauerfrostwetter ein. Es bleibt dann auch überwiegend trocken. 

Donnerstag, 12. Januar 2017

Wetter: Jetzt wintert Deutschland ein - bis Monatsende Dauerfrost möglich!

Stadecken-Elsheim, den 12. Januar 2017 - Seit dem Jahreswechsel hat sich der Winter in Deutschland immer mehr etablieren können. Nun sieht es ganz so aus, als würde er uns den gesamten Januar erhalten bleiben. Die mittel- und längerfristigen Trends deuten es bereits seit Tagen an: der Winter scheint sich in Deutschland festzusetzen. Der Januar 2017 könnte damit der kälteste Januar seit Jahren werden. Nach dem wilden Freitag kann es am Samstag und Sonntag noch einzelne Schneefälle geben. Danach gilt: Was liegt, das liegt. Wo also Schnee gefallen ist, bleibt dieser auch liegen, denn es stellt sich Dauerfrost ein.
Trend 12. bis 20. Januar 2017: in vielen Regionen Europas herrscht Dauerfrost
Der Dauerfrost könnte sich bis Monatsende fortsetzen. Zwischendrin könnte es hin und wieder auch mal für etwas Schneefall reichen. Seen würden bei dieser Wetterlage vielfach gefrieren und Schlittschuhlaufen wäre ebenfalls bald möglich. In den Mittelgebirgen und Alpen sind die Wintersportbedingungen perfekt.
Trend 20. bis 28. Januar: kaum Veränderungen an der frostigen Wetterlage
Der Winter scheint gekommen um zu bleiben. Spannend ist dabei vor allen Dingen die Frage was an Schnee am Freitag, Samstag und Sonntag noch zusammenkommt. Danach sieht es nämlich erstmal recht trocken aus. Die Nächte werden in der kommenden Woche wieder bitter kalt. Vielfach rutscht das Thermometer auf minus 10 Grad. Über Schnee und bei längerem Aufklaren sind Werte bis minus 15 Grad möglich.
Trend Ensemble-Vorhersage für Frankfurt am Main: bis weit in die dritte Januardekade bleibt es frostig, meteociel.fr

Wetter: Heftiges Sturm- und Schneeunwetter am Freitag - Orkan Egon rauscht heran!

Stadecken-Elsheim, den 12. Januar 2017 - Freitag, der 13. - da könnte sich Wetter kaum besser gestalten. Es droht in der Tat ein chaotischer Tag. Von Regen, Schnee und Wind gibt es reichlich. Mitten über Deutschland rauscht das Orkantief Egon, ein sogenannter Schnellläufer. Das Tief nennt man so, weil es sich sehr schnell entwickelt und eine rasche Zuggeschwindigkeit hat. Morgen früh erreicht das Zentrum des Tiefs Deutschland. Das wird so um 3 bis 4 Uhr der Fall sein. Gegen 7 Uhr wird dann das Rhein-Main-Gebiet so richtig durchgerüttelt. Bis runter ins Flachland sind schwere Sturmböen und lokal sogar orkanartige Böen (Windstärke 11) möglich. Aber nicht nur das Rhein-Main-Gebiet, auch Rheinland-Pfalz, das Saarland, das südliche Nordrhein-Westfalen, das restliche Hessen, der Norden von Baden-Württemberg und von Bayern sind betroffen.
Spitzenböen um 7 Uhr am Freitagmorgen: besonders heftig geht es im Rhein-Main-Gebiet zu, wetter.net
Dabei sind Behinderungen im Straßen-, Bahn- und Flugverkehr möglich. Das dürfte besonders der internationale Flughafen in Frankfurt am Main zu spüren bekommen. Insgesamt erinnert das ganze ein klein wenig an den Weihnachts-Orkan Lothar, der 1999 Süddeutschland getroffen hatte. Die finalen Details können wir aber erst erkennen, wenn das Sturmtief Deutschland wirklich erreicht hat. Weiter nach Norden ist es zwar weniger windig, dafür schneit es hier aber sehr stark. Stellenweise sind 10 bis 20 cm Schnee möglich. Später zieht der Sturm weiter nach Osten.
Spitzenböen um 10 Uhr am Freitagvormittag, wetter.net
Das wird ganz schön chaotisch werden. Besonders in den Mittelgebirgen wird es echter Schneesturm toben. Dort fallen etliche Zentimeter Neuschnee, die aber stark verweht werden. Hinter dem Sturmtief sinkt die Schneefallgrenze dann auch in den anderen Regionen bis in die Täler ab.

Doch damit nicht genug. Am späten Freitagnachmittag zieht aus Nordwesten das nächste Sturmtief auf. Es ist allerdings schwächer als Egon. Trotzdem reicht es im Nordwesten für Sturmböen. Auch am Freitagabend, am Samstag und Sonntag gibt es weitere Schneefälle. Dann kommt der Dauerfrost und der Hochwinter geht kalt aber trocken weiter!
Wetter-Wirrwarr am Freitagmorgen: Schnee, regen und lokal sogar Wintergewitter, wetter.net