Freitag, 21. Juli 2017

Wetter: Sommerloch sorgt für weitere Unwetter durch Starkregenfälle!

Mit dem Sommer 2017 ist das so eine Sache. Der Norden ist bisher deutlich im Nachteil. Dort ist der Juli bisher sogar lokal kälter als im langjährigen Mittel. Der Süden dagegen hat einen deutlichen Wärmeüberschuss. Aber: egal ob Norden oder Süden, oftmals ist der Sommer bisher sehr wechselhaft gewesen. Immer wieder gab es teils kräftige Gewitter und einige Starkregenereignisse. Das könnte sich ab dem Wochenende fortsetzen und in der nächsten Woche einen weiteren Höhepunkt finden.
die Tage bis kommenden Donnerstag könnten regional nass, lokal sogar extrem nass werden: es drohen neue Überschwemmungen, www.wetterdata.de

Wer derzeit Urlaub oder Ferien hat, der sollte den heutigen Freitag genießen, bei 23 bis 32 Grad scheint häufig die Sonne, Schauer oder Gewitter gibt es dabei nachmittags lediglich im Südwesten. Doch ab morgen wird es dann schon wieder schwül und es kommt zu neuen Gewittern und die können dann wieder im ganzen Land auftreten. Auch der Sonntag wird oftmals nass. In der neuen Woche bekommen wir dann regional fast schon einen Vorgeschmack auf den Herbst: die Temperaturen liegen Richtung Norden kaum noch bei 20 Grad, dabei ist es sehr windig und wechselhaft, immer wieder gibt es Regen. Zur Wochenmitte könnte dann ein Tief den Nordosten oder Osten streifen und dort erneut für unwetterartige Regenmengen sorgen. Es könnten sich ähnliche Szenen wie vor drei Wochen abspielen.

Damals kam es im Raum Berlin und Brandenburg zu heftigen Starkniederschlägen. Auf den aktuellen Wetterkarten deutet sich heute für Mitte der kommenden Woche eine ähnliche Wetterlage an. Der Sommer könnte in der Tat erneut baden gehen. Überhaupt ist in der gesamten kommenden Woche in vielen Regionen Deutschlands reichlich Niederschlag in Sicht. Es werden Mengen zwischen 40 und 80 Litern pro Quadratmeter berechnen, für den Nordosten sogar bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter (siehe Grafik) Für die Details müssen wir allerdings noch ein paar Tage abwarten.

So geht es in den nächsten Tagen beim Wetter in Deutschland weiter:

Freitag: 23 bis 32 Grad, viel Sonnenschein, lediglich im Südwesten später einzelne Schauer und Gewitter
Samstag: 24 bis 30 Grad, erst freundlich, dann in der schwülen Luft neue Schauer und teils kräftige Gewitter mit Unwettergefahr
Sonntag: 22 bis 30 Grad, wechselhaft, schwül-warm, immer wieder Schauer und Gewitter
Montag: 16 bis 27 Grad, viele Wolken, immer wieder Regen, nach Norden auch windig und verbreitet sehr frisch
Dienstag: 16 bis 25 Grad, im Nordosten einsetzender kräftiger Regen, sonst einzelne Schauer und stellenweise ein frischer Wind
Mittwoch: 18 bis 27 Grad, im Nordosten/Osten starker Dauerregen mit Unwettercharakter, auch sonst wechselhaft mit Schauern und Gewittern
Donnerstag: 19 bis 27 Grad, viele Wolken, teils schwül-warme Luft und immer wieder Schauer oder auch mal längere Zeit Regen
Freitag: 21 bis 26 Grad, wechselhaft, im Norden zeitweise Regen, sonst auch mal Sonnenschein
Samstag:18 bis 27 Grad, wieder wärmer, aber es bleibt wechselhaft mit Schauern und Gewittern
Sonntag: 21 bis 32 Grad, mal Sonne, mal Wolken, später neue Schauer und Gewitter

Wie man sieht ist eine Wettervorhersage über 48 bis 72 Stunden hinaus aktuell sehr schwierig. Dieser Sommer ist einfach extrem wechselhaft. Die großen bekannten Wettermodelle berechnen alle 6 Stunden ihre Prognosen neu. Derzeit differieren die Ergebnisse ab dem 4. Tag von Berechnung zu Berechnung wirklich sehr extrem. Nun werden für die nächste Woche heftige Niederschläge berechnet. Vor einigen Tagen sahen die Wettermodelle in der zweiten Wochenhälfte noch Hochsommerwetter bei Spitzenwerten bis 35 Grad, allerdings sollte es auch dabei kräftige Gewitter geben.

So oder so müssen wir uns in der nächsten Woche offenbar wieder auf Probleme durch Starkniederschläge einstellen. Wir bekommen nun offenbar immer mehr die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren, denn die Zunahme der Starkregenfälle ist dafür ein Indiz. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kühle Luft. Entsprechend kann dann auch mehr Regen vom Himmel kommen. Und aufgrund der globalen Erwärmung ist die atmosphärische Durchschnittstemperatur wärmer geworden.

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